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Marco Schwarz war 0,42 Sekunden schneller als Victor Muffat-Jeandet.

Erste alpine Kombination

Österreicher Schwarz gewinnt überraschend Kombi in Wengen

Marco Schwarz ist gut in Form. Mit einem Sieg in der Kombination hat bei dem Slalom-Spezialisten aus Österreich dennoch wohl kaum jemand gerechnet. Doch plötzlich eröffnen sich dem 23-Jährigen unerwartete Möglichkeiten in diesem Winter. Nicht nur bei der WM im Februar.

Skirennfahrer Marco Schwarz aus Österreich hat überraschend die traditionsreiche Kombination in Wengen gewonnen ist damit vor den Weltmeisterschaften zu einem Medaillenkandidaten avanciert.

Der 23-Jährige war in der Schweiz 0,42 Sekunden schneller als Victor Muffat-Jeandet aus Frankreich. Dessen Teamkollege Alexis Pinturault kam bei der ersten alpinen Kombination des Winters auf Rang drei.

Für den Slalom-Spezialisten Schwarz war es der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere. Er hatte an Neujahr bereits das City Event in Oslo gewonnen. Wegen des Wetters war die übliche Reihenfolge im Berner Oberland vertauscht worden, und Schwarz konnte im Slalom mit der Bestzeit vorlegen. Auf den 2950 Metern der verkürzten Abfahrt überraschte er dann mit Rang 13. Bei nur zwei Kombinationen im Weltcup-Kalender hat er nun auch beste Chancen auf die erste Kristallkugel seiner Karriere.

Der einzige deutsche Starter, Dominik Schwaiger, verzichtete nach einem verpatzten Slalom auf die Abfahrt. In der Abfahrt am Samstag (12.30 Uhr) gehen neben Schwaiger noch Manuel Schmid und Josef Ferstl an den Start. Nach den Verletzungen von Thomas Dreßen und Andreas Sander (beide Kreuzbandriss) ist Ferstl der einzig verbliebene Spitzenfahrer des DSV in den schnellen Disziplinen.

Am Sonntag (10.15/13.15 Uhr/ARD und Eurosport 2) folgt der Slalom mit Felix Neureuther. Insgesamt plant der Deutsche Skiverband mit sechs Teilnehmern.

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