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Kinder und Jugendliche sollten noch zulegen

Null Bock auf Obst

Kinder und Jugendliche in Deutschland essen viel zu wenig Obst und Gemüse. Jeder Zweite nimmt weniger als die Hälfte der empfohlenen Obst- und Gemüsemenge zu sich.

Von MICHAEL CARLIN

Was Eltern schon immer beklagten, besorgt jetzt auch die Wissenschaft: Kinder und Jugendliche in Deutschland essen viel zu wenig Obst und Gemüse. Jeder Zweite nimmt weniger als die Hälfte der empfohlenen Obst- und Gemüsemenge zu sich, wie der Ernährungswissenschaftler Gert Mensink vom Berliner Robert-Koch-Institut am Dienstag bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Hamburg berichtete.

Säfte und Vitaminkapseln könnten diesen Mangel nicht beheben, hieß es.

Laut DGE sollten junge Menschen im Alter von sechs bis 17 Jahren rund 400 Gramm Obst und Gemüse pro Tag essen. Für Erwachsene gilt ein Wert von etwa 650 Gramm. "Ein reichlicher Verzehr kann helfen, viele Krankheiten, vermutlich auch mehrere Krebsarten, und Übergewicht zu verhindern", sagte Mensink. Bei den Erwachsenen nehmen sowohl von den Männern als auch von den Frauen nur ein Drittel die empfohlene Menge zu sich.

Nach den Daten verschiedener Studien kämen die Deutschen dagegen auf einen sehr hohen Saftkonsum und belegten im europäischen Vergleich den Spitzenplatz, sagte Mensink. Allerdings empfiehlt die DGE wegen des hohen Zuckergehalts höchstens ein Glas Fruchtsaft am Tag.

Säfte wirken Studien zufolge auch nicht so gut wie komplette Früchte. So enthielten Säfte nur einen Bruchteil der gesundheitsfördernden Kapazität, sagte Bernhard Watzl vom Institut für Physiologie der Ernährung in Karlsruhe. Darüber hinaus seien Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminkapseln, Extrakte oder auch die für Kinder angebotenen Saftmischungen, sogenannte "Smoothies", meist kein Ersatz für echtes Obst und Gemüse. ap

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