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Dirk Nowitzki im deutschen Trikot wird es dieses Jahr nicht zu sehen geben. Sein amerikanischer Arbeitgeber lässt den Profi nicht gehen.
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Dirk Nowitzki im deutschen Trikot wird es dieses Jahr nicht zu sehen geben. Sein amerikanischer Arbeitgeber lässt den Profi nicht gehen.

Verbleib in Dallas aber möglich

Nowitzki kündigt bei den Mavericks

NBA-Star Dirk Nowitzki macht von einer vertraglich zugesicherten Klausel Gebrauch und kündigt den Vertrag in Dallas. Ob er die "Mavs" nach zwölf Jahren tatsächlich verlassen will, ist jedoch fraglich.

Dallas. Der deutsche Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat bei den Dallas Mavericks aus der nordamerikanischen Profiliga NBA gekündigt und steht damit vor einer ungewissen Zukunft in der stärksten Liga der Welt. Der 32-Jährige machte von einer vertraglich zugesicherten Klausel Gebrauch, die ihm einen vorzeitigen Ausstieg aus seinem noch bis 2011 laufenden Vertrag ermöglichte. Für die kommende Saison hätte der gebürtige Würzburger rund 17,5 Millionen Euro verdient.

Nowitzki hat somit ab dem 1. Juli die Möglichkeit, als so genannter Free Agent mit allen interessierten Vereinen zu verhandeln und bei einer Einigung ablösefrei zu wechseln. Ob er die "Mavs" nach zwölf Jahren tatsächlich verlassen will, ist jedoch fraglich. Laut den Dallas Morning News liegt dem besten deutschen Basketballer ein unterschriftsreifer Vier-Jahres-Vertrag über 86 Millionen Dollar vor. Nowitzkis Marktwert wird auf rund 78 Millionen Euro taxiert.

Im Vorfeld war von US-Medien spekuliert worden, dass Nowitzki seinen Vertrag auflösen könnte, um sein Gehalt für die kommende Saison zu senken. Damit könnten sich die "Mavs" finanziellen Spielraum für die Verpflichtung eines zweiten Superstars verschaffen. Nowitzkis großes Ziel, der Gewinn des NBA-Titels, könnte so endlich Realität werden. In den kommenden drei Jahren würde Nowitzkis Einkommen bei den Mavericks dann wieder ansteigen.

Die Verantwortlichen von Dallas wollen jedenfalls alle Hebel in Bewegung setzen, um den zurzeit zur Erholung in Deutschland weilenden Nowitzki zu halten. "Ich beabsichtige mit Schokolade und Blumen in ein Flugzeug nach Deutschland zu steigen. Wir wollen ihm und seinem Berater Holger Geschwindner den Respekt erweisen, den sie verdient haben", sagte der bei den Mavericks für Transfers zuständige Präsident Donnie Nelson der Dallas Morning News.

Dass die Texaner überhaupt um den ambitionierten Nowitzki kämpfen müssen, liegt an der schwachen sportlichen Bilanz der letzten Jahre. Ende April waren die Mavericks zum dritten Mal in den letzten vier Jahren in der Play-off-Auftaktrunde gescheitert. Einzig 2006 reichte es in der Ära Nowitzki zum Einzug in die Finalspiele, die Dallas mit 2:4 gegen die Miami Heat verlor.

Das "German Wunderkind" war in Dallas oft auf sich allein gestellt. Dennoch sorgte er Jahr für Jahr für überragende Leistungen, erzielte seit seinem ersten Auftritt in Dallas im Jahr 1998 insgesamt in den regulären Spielzeiten ohne die Play-offs 21. 111 Punkte. Im Schnitt waren dies 22,9 Zähler. Mit dieser Bilanz gehört er zu den besten Spielern der Liga.Dirk Nowitzki befindet sich mit seinem Status als vereinsloser Free Agent übrigens in prominenter Gesellschaft. Neben dem Most Valuable Player (MVP) von 2007 kämpfen die NBA-Teams um Superstars wie LeBron James, Dwyane Wayde, Chris Bosh und Amare Stoudemire. (sid)

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