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Novak Djokovic: Plötzliche Müdigkeit kurz vor French Open – Krankheit beunruhigt Tennis-Star

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Von: Tanja Koch

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Novak Djokovic verzichtet lieber auf das Tennisspielen als sich zur Impfung zwingen zu lassen.
Novak Djokovic verzichtet lieber auf das Tennisspielen als sich zur Impfung zwingen zu lassen. © John Walton/AP/dpa

Erneut verlässt Novak Djokovic auf dem Tennis-Platz die Kraft. Anschließend deutet er Nachwirkungen einer mysteriösen Krankheit an.

Belgrad – Einen Monat vor den French Open in Paris hat Tennis-Star Novak Djokovic überraschend sein Heim-Finale in Belgrad gegen Andrej Rublew verloren. Der 34-Jährige verlor mit 2:6, 7:6 (7:4), 0:6. Auf einer Pressekonferenz äußerte sich der Tennis-Star zu der Niederlage.

Ihm sei „das Benzin ausgegangen“, zitiert das Nachrichtenportal n-tv Novak Djokovic. Warum genau, könne er sich nicht erklären. Er könne sich aber vorstellen, dass es an der Krankheit liege, die ihn vor ein paar Wochen heimgesucht habe. „Das ist mir noch nie passiert, auch nicht in der Anfangsphase meiner Karriere, aber jetzt erst in Monte Carlo und dann hier. Deshalb denke ich, dass es mit der Krankheit zusammenhängt, die ich durchgemacht habe und die sowohl körperlich als auch gesundheitlich ein bisschen hart war“, erklärt der Weltranglistenerste. Konkretere Angaben zu der Krankheit machte er nicht. Es sei keine Corona-Infektion, „aber es ist etwas, das meinen Stoffwechsel beeinträchtigt.“

Novak Djokovic: Bis zu den French Open werde er „hoffentlich bereit sein“

Das Gefühl der plötzlichen Müdigkeit habe sich erst zum Ende des zweiten Satzes eingestellt. Auch in Monte Carlo war es dem Tennis-Star so ergangen. In einem Monat jedoch soll Novak Djokovic an den French Open in Paris teilnehmen. Der Wettbewerb sei „das große Ziel“, erklärte er noch auf dem Tennis-Platz, „bis dahin werde ich hoffentlich bereit sein“.

Zuletzt war der Sportler in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, nachdem er eine Corona-Impfung verweigert hatte und unklar war, ob er am dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres vom 27. Juni bis 10. Juli in Wimbledon teilnehmen darf. Kürzlich wurde bekannt, dass die fehlende Impfung kein Hindernis ist – und Novak Djokovic zur angestrebten Titelverteidigung an den Start gehen wird. 

French Open 2022

Das ist der Spielplan des Grand Slam-Turniers

Sally Bolton, Geschäftsführerin des All England Lawn Tennis Clubs (AELTC), betonte, dass sie die Profis zu einer Impfung ermutigen würden. Auch die britische Regierung würde diese aber nicht mehr für eine Einreise vorschreiben. „Wir planen, dieses Jahr zu einem normalen Turnier zurückzukehren“, sagte Bolton. „Deshalb werden wir keine der Covid-19-Maßnahmen des vergangenen Jahres in substanzieller Form implementieren.“

(tk)

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