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Musste ihren Formel-3-Wagen in Macau wegen technischer Probleme abstellen: Sophia Flörsch.

Motorsport

Nicht im Ziel, aber glücklich

Nach ihrem schlimmen Unfall sitzt Sophia Flörsch wieder im Rennauto.

Ein Jahr nach ihrem schlimmen Unfall ist Rennfahrerin Sophia Flörsch beim Grand Prix der Formel 3 in Macau vorzeitig ausgeschieden. Die 18-Jährige aus München musste ihr Auto zur Mitte des Hauptrennens am Sonntag mit technischen Problemen abstellen. Der Sieg bei dem traditionsreichen Rennen ging an den Niederländer Richard Verschoor, bester Deutscher wurde David Beckmann aus Iserlohn als Neunter. Im Vorjahr hatte sich Flörsch bei einem fürchterlichen Unfall eine Fraktur der Wirbelsäule zugezogen, die anschließende Operation dauerte elf Stunden. Schon einen Monat später hatte Flörsch ihre Absicht erklärt, 2019 das Rennen in Macau wieder fahren zu wollen.

„Auch beim zweiten Mal in Macau bin ich nicht ins Ziel gekommen, vielleicht wird es dann nächstes Jahr ein Top-Fünf-Platz“, sagte Flörsch: „Ich habe es von Anfang an als Vorbereitung auf nächstes Jahr gesehen. Hier auf einem der anspruchsvollsten Kurse weltweit mit einem neuen Auto zu fahren, war eine große Herausforderung für mich. Ich habe viel gelernt in den vergangenen Tagen.“ Flörsch fuhr in Macau für das deutsche Team HWA Racelab.

Das Rennen gehört zu den prestigeträchtigsten Events im Nachwuchsrennsport und gilt als Türöffner für eine große Karriere. Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher zum Beispiel hatte auch 1990 dort gewonnen. (sid)

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