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Christian Ehrhoff ist in Buffalo sportlich unzufrieden. Foto: Siegfried Kerpf

NHL-Star Ehrhoff unzufrieden in Buffalo

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff ist mit seiner Situation beim NHL-Schlusslicht Buffalo Sabres unzufrieden. Als er sich dem Club im Jahr 2011 angeschlossen habe, sei er davon ausgegangen, dass ein Spitzenteam der nordamerikanischen Profiliga aufgebaut werde.

Der deutsche Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff ist mit seiner Situation beim NHL-Schlusslicht Buffalo Sabres unzufrieden. Als er sich dem Club im Jahr 2011 angeschlossen habe, sei er davon ausgegangen, dass ein Spitzenteam der nordamerikanischen Profiliga aufgebaut werde.

"Als ich hier unterschrieben habe, schien es nach oben zu gehen. Es gab ein gutes Team, mit dem man etwas aufbauen konnte. Ich habe erwartet, dass wir uns verbessern, aber es ist alles in die entgegengesetzte Richtung gegangen", sagte der frühere Krefelder im Interview des Onlineportals "Sport1".

Auf die Frage, ob er sich vom Club überrumpelt fühle, weil er unter anderen Voraussetzungen nach Buffalo gekommen sei, antwortete Ehrhoff: "Ja, auf jeden Fall. Ich bin natürlich nicht glücklich mit der Situation." Der Verein aus der Eastern-Conference hat nacheinander Stars wie Thomas Vanek, Jason Pominville und Ryan Miller abgegeben. Anstatt um den Stanley-Cup mitzuspielen, sind die Sabres mit nur 20 Siegen das schlechteste Team der Liga.

Am Montag teilte Buffalo mit, dass Interimscoach Ted Nolan zum Cheftrainer ernannt wurde. "Wir sind sehr glücklich, dass der Deal mit Ted Nolan zustande gekommen ist", sagte Manager Tim Murray. Laut US-Medienberichten soll der Vertrag über drei Jahre gehen. (dpa)

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