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Neymar hat offenbar eine Einigung mit Barca erzielt.

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Neymar erzielt „mündliche Einigung“ mit Barca

Wiedervereint der FC Barcelona das Traumduo Lionel Messi und Neymar? Offenbar hat der brasilianische Superstar sich mit Barca geeinigt.

Das Traumduo Lionel Messi und Neymar könnte schon bald wieder beim FC Barcelona vereint sein: Nach Angaben der Tageszeitung Sport aus der katalanischen Metropole hat der 27 Jahre alte brasilianische Superstar Neymar von Paris St. Germain nach zähen Verhandlungen eine „mündliche Einigung“ mit Barca erzielt.

Der umstrittene Weltstar will nach Katalonien zurückkehren und einen Fünfjahresvertrag bis 2024 unterschreiben. Kongenialer Partner ab der neuen Saison könnte wieder der fünfmalige argentinische Weltfußballer Messi (32) sein.

Noch gibt es allerdings keine Anzeichen, dass PSG auch nur die Absicht hegt, seinen Starspieler wieder in Richtung des spanischen Meisters ziehen zu lassen. Vor zwei Jahren hatte Paris den Supertechniker für die Weltrekordablöse von 222 Millionen Euro von Barca losgeeist. Der große Wurf – der Triumph in der Champions League – gelang mit Neymar nicht, auch unter Trainer Thomas Tuchel in der vergangenen Saison nicht.

Neymar stand bereits von 2013 bis 2017 beim Renommierklub aus Katalonien unter Vertrag und gewann mit Barca 2015 in Berlin die Champions League gegen Juventus Turin. Barcelona hat sich bereits die Dienste des niederländischen Jungstars Frenkie de Jong für 75 Millionen Euro von Ajax Amsterdam gesichert. Außerdem soll Frankreichs Weltmeister Antoine Griezmann für 120 Millionen Euro von Atletico Madrid nach Barcelona kommen. Noch-Teamkollegen von Neymar an der Seine unter Coach Tuchel sind die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer.

Angeblich ist Neymar bereit, auf Teile seines fürstlichen Salärs, das er in Paris kassiert, zu verzichten. Das Jahresgehalt von Neymar in Paris wird laut Football Leaks auf 36,8 Millionen Euro taxiert, was rund drei Millionen Euro pro Monat oder 100 000 pro Tag bedeutet. Sein Kontrakt bei PSG läuft bis 2022. Der Ausnahmespieler soll in Barcelona künftig 24 Millionen Euro netto kassierte, so Sport.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi hatte sich zuletzt ziemlich kritisch in Bezug auf das mit katarischen Millionensummen alimentierte Starensemble geäußert. „Die Spieler müssen noch mehr Verantwortung übernehmen als bisher“, hatte Al-Khelaifi im Interview mit France Football gesagt: „Es wird komplett anders werden. Sie müssen mehr machen, mehr arbeiten. Sie sind nicht hier, um sich zu vergnügen.“

Namen hatte der PSG-Boss nicht genannt, Medien spekulierten jedoch, dass insbesondere Neymar gemeint sein könnte. Der Supertechniker vom Zuckerhut sieht sich derzeit Vergewaltigungsvorwürfen ausgesetzt. Zudem hatte Neymar via Instagram einen Schiedsrichter beleidigt und beim französischen Pokalfinale einen Fan ins Gesicht geschlagen – und sich damit Sperren eingehandelt. Bei der Copa America war Neymar verletzungsbedingt kurz vor Turnierbeginn ausgefallen.

In der kommenden Champions-League-Saison ist Neymar für drei Spiele gesperrt. Grund für die Sperre ist eine Schiedsrichter-Beleidigung in der abgelaufenen Saison in der Königsklasse. Der damals verletzt fehlende Neymar hatte nach dem Ausscheiden der Pariser im Achtelfinale gegen den englischen Rekordmeister Manchester United in einem Instagram-Post dem Schiedsrichtergespann um den Slowenen Damir Skomina die Schuld am Scheitern gegeben.

Paris hat zwar in den vergangenen sieben Jahren sechsmal die französische Meisterschaft gewonnen, in der Champions League scheiterte PSG aber regelmäßig vorzeitig. (sid)

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