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Skirennfahrer Felix Neureuther empfindet die Zulassung der RUSADA als einen „Witz“.

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Neureuther kritisiert Zulassung der RUSADA

Skirennfahrer Felix Neureuther hat die Wiederzulassung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA kritisiert.

Skirennfahrer Felix Neureuther hat die Wiederzulassung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA kritisiert.

„Das ist ein Witz! Es ist traurig, dass Russland wieder in die WADA aufgenommen wird. Ich habe die Dokumentationen gesehen. Das ist erschreckend und höchst kriminell. Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar“, sagte der 34-Jährige in einem Interview der „Sport Bild“. Es gehe im Sport nur noch um Kommerz und nicht mehr um das große Ganze. „Die Glaubwürdigkeit wird mit Füßen getreten. Das stimmt einen sehr nachdenklich“, sagte Neureuther.

Das WADA-Exekutivkomitee hatte am 20. September beschlossen, die Suspendierung der RUSADA drei Jahre nach Aufdeckung des staatlich gesteuerten Dopings in Russland aufzuheben. Mit einer Bedingung: Wenn der Zugang zum Moskauer Analyselabor und den dortigen Doping-Daten und -Proben bis zum 30. Juni 2019 nicht gewährt wird, wird die Entscheidung revidiert.

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