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Neuer auf Kahns Spuren: Fußballer des Jahres

Zehn Jahre nach Oliver Kahn ist Nationaltorhüter Manuel Neuer auch als «Fußballer des Jahres» in die Fußstapfen des ...

Berlin. Zehn Jahre nach Oliver Kahn ist Nationaltorhüter Manuel Neuer auch als «Fußballer des Jahres» in die Fußstapfen des ehemaligen Bayern-Keepers getreten.

Während Jürgen Klopp mit einem gigantischen Vorsprung zum «Trainer des Jahres» gewählt wurde und Fatmire Bajramaj trotz der für sie niederschmetternden WM bei den Frauen die meisten Stimmen bekam, verwies Neuer seinen neuen Teamkollegen und Torschützenkönig Mario Gomez auf Rang zwei. «Es ist eine große Ehre für mich», sagte Neuer: «Als ich es erfuhr, dachte ich, da macht jemand ein Späßchen.»

Der vom FC Schalke 04 vor dieser Saison zum Rekordmeister gewechselte Schlussmann erhielt bei der jährlich vom Fachmagazin «kicker» unter Sportjournalisten durchgeführten Wahl 210 Stimmen - 20 mehr als Goalgetter Gomez und 68 mehr als der von Meister Borussia Dortmund zu Real Madrid gewechselte Nuri Sahin (142). «Ich bin total überrascht, weil es außerdem nicht alltäglich ist, dass ein Torwart gewählt wird», sagte Neuer. Insgesamt gelang das erst fünf Keepern: Kahn (2000 und 2001), Andreas Köpke (1993), Harald «Toni» Schumacher (1984 und 1986), Sepp Maier (1975, 1977 und 1978) und Hans Tilkowski (1965).

Neuers Wechsel vom Revier-Club zu den Münchnern hatte für viel Wirbel gesorgt, nicht alle Bayern-Fans hatten dem Neuling auf Anhieb einen herzlichen Empfang bereitet. Am kommenden Sonntag wird Neuer nun beim Auftakt-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach offiziell geehrt. «Manuel ist nicht nur ein Weltklasse-Torwart, sondern ein außergewöhnlicher Spieler», kommentierte Bayern-Coach Jupp Heynckes auch die Art und Weise, wie der Nationaltorwart das Rumoren um seinen Weggang vom FC Schalke und die Ankunft beim FC Bayern wegsteckte.

Bei den Trainern belegte Heynckes selbst den sechsten Platz. Unerreichbar - nicht nur - für den ehemaligen Leverkusener war Sieger Klopp. Mirko Slomka, der Hannover 96 vom Abstiegskampf in den europäischen Wettbewerb geführt hat, landete mit 52 Stimmen auf Platz zwei, Klopp bekam 743. «Auch der beste Trainer der Welt kann mit einer schlechten Mannschaft trotzdem nichts erreichen», betonte Klopp. Gladbach-Retter Lucien Favre schaffte es auf den dritten Rang (38).

Ein wenig Balsam auf die WM-Wunden dürfte die Auszeichnung für Bajramaj sein. Sie sollte das Gesicht des Titelkampfs im eigenen Land werden, sie führte dann aber meist ein bescheidenes Bank-Dasein. Die von Turbine Potsdam zum 1. FFC Frankfurt gewechselte «Fußballerin des Jahres» gewann souverän mit 223 Stimmen vor Birgit Prinz und Inka Grings (beide 88). Die Ehrung freue sie ungemein, sagte Bajramaj und dankte ihrem ehemalige Potsdamer Team. «Ohne meine ehemaligen Mitspielerinnen wäre so ein Erfolg ja nicht möglich.» (dpa)

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