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Gegen chronische Schmerzen hilft wenig. Nun glauben Pharmakologen, neue Wirkstoffe könnten künftig die Schmerztherapie verbessern.
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Gegen chronische Schmerzen hilft wenig. Nun glauben Pharmakologen, neue Wirkstoffe könnten künftig die Schmerztherapie verbessern.

Therapie

Neue Wirkstoffe sollen chronische Schmerzen verringern

Neue Wirkstoffe könnten künftig die Schmerztherapie verbessern. Pharmakologen der Universität Zürich fanden heraus, dass eine bestimmte Wirkstoffgruppe, die Benzodiazepine, die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn hemmen.

Berlin (ap) - Neue Wirkstoffe könnten künftig die Therapie chronischer Schmerzen verbessern. Pharmakologen der Universität Zürich fanden heraus, dass eine bestimmte Wirkstoffgruppe, die Benzodiazepine, im Rückenmark die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn hemmen.

Das Rückenmark soll auch dafür sorgen, dass nicht jedes Schmerzsignal an das Gehirn weitergeleitet wird. Diese Filterfunktion ist bei chronischen Schmerzen oft gestört. Injektionen von Benzodiazepinen in das Rückenmark helfen zwar dagegen, sind aber den Forschern zufolge für eine dauerhafte Schmerztherapie wenig geeignet. Die Einnahme in Form von Tabletten geht dagegen mit vielen Nebenwirkungen einher, darunter Müdigkeit, schlechtere Merkfähigkeit und einem hohen Suchtpotenzial, wie die Forscher auf einem Kongress des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin berichteten.

An Mäusen testeten die Wissenschaftler nun Wirkstoffe, die die Weiterleitung von Schmerzreizen an das Gehirn unterbinden, ohne dabei die unerwünschten Wirkungen der klassischen Benzodiazepine auszulösen. "Jetzt ist die Pharmaindustrie gefordert, diese Ergebnisse für die Entwicklung von Schmerzmitteln zu nutzen, die für die Therapie beim Menschen geeignet sind", sagte Studienleiter Hanns Ulrich Zeilhofer.

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