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Bei Nebenhöhlenentzündung mit Fieber zum Arzt

Besonders in der kalten Jahreszeit kann sich ein Schnupfen leicht zu einer Nebenhöhlenentzündung entwickeln. Die Infektion lässt die Schleimhäute anschwellen, was das Abfließen des Schnupfen-Schleims erschwert.

Frankfurt/Main (ap). Besonders in der kalten Jahreszeit kann sich ein Schnupfen leicht zu einer Nebenhöhlenentzündung entwickeln. Die Infektion lässt die Schleimhäute anschwellen, was das Abfließen des Schnupfen-Schleims erschwert. Typisches Anzeichen einer solchen Sinusitis ist deshalb ein schmerzhafter Druck hinter den Augen sowie an Stirn, Wangen und den Schläfen, wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihren Gesundheitstipps schreibt. Die Schmerzen werden beim Bücken schlimmer. Das Sekret ist zunächst dünnflüssig, später gelblich und zäh.

Ein Besuch beim Arzt ist im Fall einer Sinusitis besonders dann angebracht, wenn die Augen geschwollen sind, bei Fieber oder wenn Zahn- und Nackenschmerzen hinzukommen. Gegen die Infektion kann der Arzt Antibiotika verschreiben. Aber auch der Kranke selbst kann einiges zu seiner Gesundung beitragen: Er sollte viel trinken, am besten warmen Tee, um den Schleim zu verdünnen. Auch Inhalationen und die Einnahme von schleimlösenden Mitteln empfiehlt die Apothekervereinigung.

Abschwellende Nasentropfen legen zudem die Ausgänge der Nebenhöhlen frei, so dass der Schleim abfließen kann und die Schmerzen nachlassen. Auch Wärme hilft, das Tragen einer Mütze ist also angeraten. Zur Vorbeugung der Infektion rät die Apothekervereinigung, die Nase nicht zu stark zu schnäuzen, weil da durch Krankheitserreger in die Nebenhöhlen gepresst werden.

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