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Corona-Angst in der NBA: Karl-Anthony Towns von den Minnesota Timberwolves hat es besonders hart getroffen.
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Corona-Angst in der NBA: Karl-Anthony Towns von den Minnesota Timberwolves hat es besonders hart getroffen.

Basketball

Coronavirus: NBA-Star verliert halbe Familie - jetzt ist er selbst infiziert

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
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In der nordamerikanischen Basketballliga NBA wächst die Angst vor dem Coronavirus. Einen Spieler hat die Pandemie besonders hart getroffen.

  • Die NBA ist in Angst vor dem Coronavirus*.
  • Mehrere Teams in den USA* bangen um zahlreiche ihrer Spieler, die positiv auf Covid-19* getestet wurden.
  • Besonders hart erwischte es Karl-Anthony Towns, der seine halbe Familie wegen des Virus verlor.

USA - In der nordamerikanischen Basketballliga NBA ist die Situation dramatisch. Durch die steigenden Infektionszahlen wird die Liga zum Corona-Risikogebiet. Anders als zum Ende der vergangenen Saison, als sich die NBA in Disneyword, in Orlando, in der sogenannten „Bubble“ befand und so vermieden werden konnte, dass sich die Profis der einzelnen Teams mit dem Coronavirus infizieren, erwischte es in den letzten drei Wochen viele Spieler.

Corona-Angst in der NBA: Teams gehen die Spieler aus

Die NBA hat den Spielplan verkürzt: 72 statt 82 Partien in der Regular-Season, doch die weiten Auswärtsreisen und der eng getaktete Spielplan bleiben (Diese NBA-Spiele kommen im Januar live auf DAZN). Dass es keine einfache und schon gar keine normale Saison sein wird, zeigten bereits die ersten Wochen. Zahlreiche NBA-Profis wurden positiv auf COVID-19 getestet, einige Teams erreichen mittlerweile kaum noch die Mindestzahl von acht einsatzfähigen Akteuren. Die Folge daraus ist, dass mehrere Spiele abgesagt werden mussten. Bei einigen anderen Partien, die stattfinden konnten, war kein fairer Wettbewerb gegeben. Beispielsweise beim Spiel der Philadelphia 76ers gegen die Denver Nuggets. Die Gastgeber hatten so viele positive Corona-Fälle, dass ein Team aus „Rookies“ und Bankspielern zusammengestellt wurde, damit man auf die erforderlichen acht Akteure kommt. Am Ende waren die 76ers mit ihrem Not-Team chancenlos gegen die Nuggets.

In den USA wurde von einigen Medien über eine mögliche Pause der NBA diskutiert, doch das wird erst einmal nicht passieren. „Wir haben erwartet, dass es zu Verschiebungen kommen würde und haben die Saison und den Spielplan entsprechend geplant“, sagte ein NBA-Sprecher nach Angaben von ESPN. Eine Pause sei nicht geplant. Zahlreiche Trainer in der NBA machen sich große Sorgen. „Wir fangen an zu sehen, dass das, was in unserem Land vor sich geht, die NBA direkt betrifft, weil wir nicht mehr länger im Sicherheitsnetz einer Blase sind“, sagte Denver-Nuggets-Trainer Michael Malone. Philadelphia-Coach Doc Rivers nennt noch ein ganz anderes Problem: „Covid-19 hat das geschaffen, aber Covid-19 ist nicht die Sorge. Die Sorge sind Verletzungen.“ Damit spielt der Trainer darauf an, dass Profis, die das Corona-Virus überstanden haben, ohne Training direkt wieder auf dem Court stehen.  

Corona-Angst in der NBA: Mehr als zehn Prozent der Spieler infiziert

Mit Stand 7. Januar, als die Liga zuletzt Zahlen veröffentlicht hat, haben 63 der etwa 550 Profis in der NBA inzwischen einen positiven Corona-Test gehabt. Das sind mehr als zehn Prozent aller Spieler. Einer von diesen ist Karl-Anthony Towns von den Minnesota Timberwolves. Der Center gab in einem Statement bekannt, dass er sich infiziert hat. „Ich habe den schrecklichen Anruf erhalten, dass ich positiv auf Covid-19 getestet wurde. Ich werde mich sofort isolieren und jedes Protokoll befolgen. Ich bete jeden Tag, dass dieser Alptraum eines Virus abklingt und ich bitte alle, es weiterhin ernst zu nehmen, indem sie alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen“, twitterte Towns.

Corona-Angst in der NBA: Towns mit mehreren Schicksalsschlägen

Zahlreiche Profisportler sind betroffen und auch in der NBA steigen die Zahlen, doch Karl-Anthony Towns ist der Spieler, den das Coronavirus am härtesten traf, denn sieben Familienmitglieder sind bereits an dem Virus gestorben, darunter seine Mutter. Trotz dieser Schicksalsschläge hat der NBA-Profi nicht aufgehört zu kämpfen: „Es bricht mein Herz, dass meine Familie, allen voran mein Vater und meine Schwester, weiter unter der Angst leiden müssen, die diese Diagnose mit sich bringt. Denn wir wissen alle viel zu gut, was das Resultat sein könnte. Meiner Nichte und meinem Neffen, Jolani und Max, Ich verspreche euch, dass ich nicht in einer Box neben eurer Großmutter landen und das Virus besiegen werde“, schrieb der Center in seinem Statement. (smr) *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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