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Australian Open

Nadal muss hart kämpfen

Landsmann Fernando Verdasco verlangt dem Weltranglistenersten alles ab. Nach dem längsten Match ihrer Geschichte bekommen die Australian Open in Melbourne das erwartete Traumfinale.

Nach dem längsten Match ihrer Geschichte bekommen die Australian Open in Melbourne am Sonntag (9.30 Uhr MEZ) das erwartete Traumfinale zwischen dem Weltranglistenersten Rafael Nadal und dem Zweiten Roger Federer. Mit einem 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:2), 6:7 (1:7), 6:4-Erfolg über seinen spanischen Landsmann Fernando Verdasco im fünf Stunden und 14 Minuten dauernden Halbfinale zog Nadal erstmals in seiner Karriere in ein Grand-Slam-Endspiel auf einem Hartplatz ein. Federer hatte bereits am Donnerstag das Endspiel erreicht.

Der Schweizer schaute sich die Partie gezwungenermaßen im Spielerzentrum des Stadions an. Durch einen Stromausfall in seinem Hotel in Folge der Hitze (44 Grad) war Federer aus seinem Zimmer ausgesperrt, die elektrische Schließanlage streikte.

Das beste Turniermatch

Nach dem Matchball um 1:10 Uhr Ortszeit sank Nadal auf der Grundlinie nieder. Die Partie, die das Drittrundenmatch zwischen Boris Becker und dem Italiener Omar Camporese von 1991 um drei Minuten übertraf, fand durch einen Doppelfehler des großartig aufspielenden Verdasco ein unpassendes Ende. "Das war eines der besten Spiele meiner Karriere", sagte Nadal, der immerhin bereits fünf Grand-Slam-Titel gewonnen hat. "Wie immer es ausgeht, es ist sehr wichtig für mich, im Finale zu stehen", so Nadal, "so oder so ist das der beste Saisonstart, den ich je hatte."

Die beiden Linkshänder lieferten sich vor 15 000 enthusiastischen Zuschauern mit Abstand das beste und spannendste Match des Turniers. "Für Fernando war es das beste Turnier seiner Karriere", sagte Nadal, der den 25-Jährigen nach der denkwürdigen Partie lange in den Arm nahm, "er hätte den Sieg verdient gehabt." 193 Punkten von Nadal standen am Ende 192 von Verdasco gegenüber, der 95 direkte Gewinnschläge verbuchte.

Verdasco suchte ohne Respekt seine Chance gegen den zuvor in Melbourne überragenden Nadal und nahm dem Mallorquiner als erster Spieler im Turnier einen Satz ab. Er spielte mit großem Risiko, seinen spektakulären Gewinnschlägen standen deshalb auch 76 Fehler gegenüber. Nadal wurde seinerseits mit zunehmender Spieldauer immer sicherer und brachte teilweise unmöglich scheinende Bälle noch ins Feld zurück. sid

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