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Nationalspieler Tobias Reichmann war zu einem Kurzurlaub in die USA aufgebrochen.

Handball-WM

Nach WM-Ausbootung: Reichmann zum Kurzurlaub in die USA

Tobias Reichmann hat sich nach seiner Ausbootung für die Handball-Weltmeisterschaft mit einem spitzen Kommentar zu einem Kurztrip in die USA verabschiedet.

Tobias Reichmann hat sich nach seiner Ausbootung für die Handball-Weltmeisterschaft mit einem spitzen Kommentar zu einem Kurztrip in die USA verabschiedet.

„Ich bin dann mal weg. Wieso, weiß ich gar nicht genau...Ahhh, doch...Spontanurlaub“, schrieb der 30 Jahre alte Rechtsaußen vom Bundesligisten MT Melsungen auf Instagram und postete dazu ein Bild von sich am Flughafen.

DHB-Sportvorstand Axel Kromer äußerte kurz vor dem WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Korea Verständnis für Reichmann. „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn Tobias ein Urlaubsziel in der Nähe gewählt hätte. Aber es ist auch verständlich, dass ein enttäuschter Spieler erst einmal Abstand gewinnen muss“, sagte Kromer der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“.

Konsequenzen wird es für den Europameister von 2016, der von Bundestrainer Christian Prokop überraschend aus dem 16-köpfigen WM-Aufgebot gestrichen worden war, nicht geben. Man könne einem nichtnominierten Spieler nicht vorschreiben, wo er seinen Urlaub verbringe, sagte Kromer und betonte: „Wir haben mit ihm vereinbart, dass er im Falle einer Nachnominierung den ersten Flieger nach Deutschland nehmen würde.“ Einziger Rechtsaußen im DHB-Aufgebot ist Patrick Groetzki.

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