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Wer rastet, der rostet: Bewegungsmangel auch nach Operationen kann gefährlich sein, Sport dagegen tut bis ins hohe Alter gut.
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Wer rastet, der rostet: Bewegungsmangel auch nach Operationen kann gefährlich sein, Sport dagegen tut bis ins hohe Alter gut.

Gesundheit

Nach der OP bald raus aus dem Bett

Wer rastet, der rostet: Bewegungsmangel auch nach Operationen kann gefährlich sein, Sport dagegen tut bis ins hohe Alter gut.

Berlin (ap) - Wer rastet, der rostet: Bewegungsmangel auch nach Operationen kann gefährlich sein, Sport dagegen tut bis ins hohe Alter gut. Das berichteten Experten auf einem Kongress der Bundesärztekammer in Berlin und rieten dringend davon ab, Patienten nach Operationen oder schweren Erkrankungen zu lange das Bett hüten zu lassen. Zahlreiche Studien hätten gezeigt, dass Bettruhe vor allem bei längerer Dauer als gefährliche Maßnahme anzusehen sei, erklärte Herbert Löllgen, Leiter der Medizinischen Klinik im Sana-Klinikum Remscheid.

"Das Risiko, lange im Bett zu liegen, sollten wir unsere Patienten nicht mehr eingehen lassen." Die krankmachenden Folgen seien lange bekannt, aber noch nicht bei allen Ärzten angekommen, kritisierte er. Bewegungsmangel nach Operationen müsse schon im Medizinstudium ein Thema sein.

"Sport hingegen ist in jedem Alter sinnvoll", erklärte er. Körperliche Aktivitäten könnten bis ins hohe Alter das Lernvermögen verbessern und die Gefahr von Durchblutungsstörungen senken, berichtete Ulrike Korsten-Reck von der Medizinischen Universität Freiburg. Auch bei depressiven Krankheitsbildern komme dem Sport wesentliche therapeutische Bedeutung zu. Training hilft den Experten zufolge auch, Stürze, die gerade alten Menschen besonders gefährlich werden können, zu verhindern. Ausdauertraining, aber auch Training für Kraft und Flexibilität seien bei der Sturzprophylaxe anderen Maßnahmen deutlich überlegen.

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