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Mountainbikerin Spitz kritisiert IOC-Entscheidung

Die umstrittene IOC-Entscheidung gegen einen Komplett-Ausschluss russischer Athleten von Olympia in Rio hat für Mountainbikerin Sabine Spitz mit der Größe des Landes zu tun.

Die umstrittene IOC-Entscheidung gegen einen Komplett-Ausschluss russischer Athleten von Olympia in Rio hat für Mountainbikerin Sabine Spitz mit der Größe des Landes zu tun.

«Wäre ein anderes, kleines Land betroffen, dann wäre das weg vom Tisch, dann hätte es das Rumeiern nicht gegeben», sagte die Olympiasiegerin von 2008 in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Dann hätte schnell festgestanden, dass die ganze Delegation ausgeschlossen ist.» Trotz staatlichen Dopingsystems hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Fachverbände mit der Prüfung der einzelnen Fälle beauftragt.

Der Anti-Doping-Kampf werde ausgehöhlt, sagte Spitz. «Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es scheinbar keine Lösung mehr gibt.» Zwar sei man mittlerweile soweit, dass Doping in Deutschland strafrechtlich verfolgt werde. Aber: «Solange solche Vergehen wie in Russland straffrei bleiben, kommen wir mit dem Anti-Doping-Kampf nicht weiter.»

Die 44-Jährige wird in Brasilien zum fünften und sehr wahrscheinlich letzten Mal an Olympischen Spielen teilnehmen und will erneut eine Medaille gewinnen. Nach Gold in Peking vor acht Jahren hatte sie 2012 in London Silber geholt. Dazu gab es 2004 Bronze. «Der Kurs in Rio ist dem in London sehr ähnlich, was mir sehr entgegen kommt», sagte Spitz. (dpa)

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