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Kommentar

Motzki-Orakel

Hätte Matthias Sammer die Kriterien, die er als DFB-Sportdirektor vorgibt, einst bei sich selbst angelegt, er wäre nie jüngster Meistertrainer der

Von WOLFGANG HETTFLEISCH

Hätte Matthias Sammer die Kriterien, die er als DFB-Sportdirektor vorgibt, einst bei sich selbst angelegt, er wäre nie jüngster Meistertrainer der Bundesliga-Geschichte geworden. Wer erfolgreich gespielt habe, sagt Sammer, der DFB-Funktionär, erfülle noch lange nicht das Anforderungsprofil eines Trainers. Also versagt er Markus Babbel, einem Kollegen aus dem Europameister-Team von 1996, was ihm einst selbst den Weg in die Karriere nach der Karriere ebnete: den Kurzlehrgang, der aus verdienten Auswahlspielern im Eilverfahren lizenzierte Fußballlehrer machte und nun abgeschafft wurde.

Sammer, der schon als Spieler ehrgeiziger war als andere, fordert im Zentralorgan Kicker eine Art Renaissance des deutschen Fußballs - mit großen Titeln der Auswahlmannschaften bis hinauf zum A-Team und "permanenter Präsenz im Viertel- und Halbfinale der Champions League" schon in zwei, drei Jahren. Überhaupt fordert Sammer in letzter Zeit viel, wenn der Tag lang ist - darunter auch den Kopf von Dieter Eilts, der von seinen Aufgaben als U-21-Trainer entbunden wurde.

Keine Frage, das fällt in Sammers Zuständigkeit und wäre der Erwähnung nicht wert, könnte Motzki a. D. auch mal an sich und ergo den Mund halten. Doch er produziert zu allem und jedem seinen Senf und muss ihn, wie im Nebenjob als Premiere-Fachmann, auch stets dazutun. Dass der mächtige DFB-Sportdirektor das TV-Orakel gibt, ist überhaupt unpassend. Viel unpassender als Markus Babbel auf der Bank des VfB.

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