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Beim 30. Frankfurt-Marathon siegt der Kenianer Wilson Kipsang in 2:03:41 Stunden. Bei den Frauen gewinnt die Äthiopierin Mamitu Daska. Die Deutsche Sabrina Mockenhaupt erreicht Platz neun.
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Beim 30. Frankfurt-Marathon siegt der Kenianer Wilson Kipsang in 2:03:41 Stunden. Bei den Frauen gewinnt die Äthiopierin Mamitu Daska. Die Deutsche Sabrina Mockenhaupt erreicht Platz neun.

Frankfurt-Marathon

Mini-Marathon verbucht Rekorde

  • VonKatja Sturm
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Hundessa Abdi Uya weiß noch Minuten nach dem Frankfurt-Marathon nicht, dass er schnellster Nachwuchsläufer ist.

Der Ausgang, wo ist der Ausgang? Hundessa Abdi Uya hatte beim Frankfurt-Marathon wenige Minuten nach dem Zieleinlauf in der Festhalle noch keinerlei Orientierung. Der 16-Jährige wusste weder, welche Zeit er gelaufen war, noch wie diese einzuschätzen sei.

Die beiden Journalisten konnten helfen: 13:26 Minuten hatte der gebürtige Äthiopier für die 4,2 Kilometer lange Strecke des Mini-Marathons gebraucht ? und war damit schneller als jeder andere, der seit dem Debüt des Nachwuchswettbewerbs 1993 an diesem teilgenommen hat.

Ein kurzes Lächeln glitt da über das schweißüberströmte Gesicht des für die Frankfurter Eintracht startenden Jugendlichen. Doch danach galt sein Interesse nur noch dem Gang an die frische Luft ? möglichst bevor die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des mit der Rekordzahl von mehr als 3200 gestarteten Rennens in den Vorraum strömten.

Viele von ihnen hatten kurz vor elf den Aufbruch zum größten hessischen Schülerlauf gar nicht erwarten können und beulten die Startleine vor dem Messeturm doch gehörig aus. Andere übten sich lieber in Zurückhaltung, waren sie doch gar nicht freiwillig gekommen. Neben zahlreichen Vereinsgruppen hatten einige Schulen ganze Klassen zur Teilnahme verdonnert, da hielt sich die Lust am Laufen doch in Grenzen.

Mit unpassender Kleidung zum Frankfurt-Marathon

Im Ziel überwog bei den meisten dann aber der Stolz. Hatten sie doch nicht nur einen Teil der original Marathon-Strecke der Großen absolviert, sondern wurden dafür auch noch von Lehrern, Eltern und Geschwistern mächtig gefeiert. „Das hat man schon gehört“, erklärte die elfjährige Ann Minh, die Seite an Seite mit ihrer gleichaltrigen Klassenkameradin Yvonne das Rennen bestritten hatte.

Ob sie denn beim nächsten Mal wieder dabei sein wollten, verrieten die beiden Leibnizschülerinnen nach ihrem gelungenen, allerdings nicht eigenmotivierten Einstand aber nicht.

Anderen wird dieser anstrengende Vormittag weniger gut in Erinnerung bleiben. Denn sie mussten mit Kreislaufproblemen auf Liegen und von Sanitätern versorgt schnell aus der Halle geschoben werden.

Neben sichtbaren konditionellen Schwächen war dabei oft die Kleidung das ursächliche Problem: Teilweise mehrere Schichten und dicke Pullover ließen die jungen Gesichter beim Frankfurt-Marathon hochrot anlaufen und die Anstrengung trotz kühler Temperaturen schwer erträglich werden. Da wäre mancherorts ein bisschen mehr Sachkunde im Vorfeld doch besser gewesen.

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