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Die Reichen werden reicher: Mehr Geld für die Teilnehmer an den internationalen Wettbewerben.

UEFA

Mehr Geld für Europas Top-Clubs

Europas beste Fußballclubs können sich auf satte Zugewinne freuen, wenn sie in der Champions League oder Europa League dabei sind. Zudem soll Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge als ECA-Chef künftig auch Funktionär im Spitzengremium der UEFA sein.

Die Geldmaschine Europapokal wird für die besten Fußball-Clubs des Kontinents finanziell noch attraktiver. Die UEFA schüttet in der Champions League und Europa League von der kommenden Saison an für drei Spielzeiten bis 2018 je 1,638 Milliarden Euro aus. 1,257 Milliarden Euro gehen an die Teams in der Königsklasse - eine Steigerung um gut 25 Prozent. Sogar fast 64 Prozent höhere Start- und Siegprämien können die Vereine in der Europa League verbuchen: 381 Millionen statt bislang 232,5 Millionen Euro. Diese Zahlen gab die European Club Association ECA bei ihrer Generalversammlung am Dienstag in Stockholm bekannt.

Mindestens verdoppelt im Vergleich zum Turnier 2012 werden zudem die Abstellgebühren für die Spieler bei der EM 2020. 200 Millionen Euro oder acht Prozent der Gesamteinnahmen sind seitens der UEFA garantiert. Für die EM im kommenden Jahr waren bereits zuvor 150 Millionen Euro Kompensationszahlungen für die Club vereinbart worden.

Schon die Teilnahme an der CL bringt Geld satt

"Für die ECA, die eine noch sehr junge Organisation ist, ist das Ergebnis ein außerordentlicher Erfolg, der vor allem die Solidarität der Clubs untereinander festigt und unser Verantwortungsgefühl für den Fußball stärkt", sagte Karl-Heinz Rummenigge als ECA-Vorsitzender. Der Vorstandschef des FC Bayern soll zudem eines von zwei Mitgliedern der Club-Vereinigung im Exekutivkomitee der UEFA werden. "Ich möchte mich bei der UEFA, bei Michel Platini, dafür bedanken, dass er unsere Sicht auf die europäischen Vereinspunkte grundsätzlich teilt und eine konstruktive Zusammenarbeit fördert", sagte Rummenigge.

In der Champions League erhält der Sieger von 2016 an allein für einen Finaltriumph 15 statt bisher 10,5 Millionen Euro. Ökonomisch noch reizvoller ist allein die Teilnahme. Das Startgeld wird von 8,6 Millionen auf 12 Millionen Euro erhöht. In der Europa League wird das Startgeld sogar von 1,3 auf 2,4 Millionen Euro fast verdoppelt. Der Sieger bekommt im kleinen Europacup 6,5 statt 5 Millionen Euro. (dpa)

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