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Im Winter wie im Sommer gehören sie mittlerweile zum Stadt- und Landbild: Nordic Walker
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Im Winter wie im Sommer gehören sie mittlerweile zum Stadt- und Landbild: Nordic Walker

Megatrend am Stock

Nordic Walking gilt als eine effektivsten Fitnessmethoden

Nein, sie suchen nicht den Schnee, die Läufer, die uns sommers wie winters auf Straßen und Feldwegen entgegen kommen, in jeder Hand einen Stock, ganz so als wollten sie Skilanglaufen üben.

Nordic Walking wurde Mitte der 90er Jahre in Finnland als Sommertrainingsmethode entwickelt, für Spitzensportler unter Langläufern, Biathlethen und nordischen Kombinierern. Mittlerweile ist die Nordic-Walking-Welle auch in die USA, nach Japan und Mitteleuropa geschwappt.

Nordic Walking hat sich zur Trendsportart entwickelt. Und das aus gutem Grund. Mal abgesehen von Schwimmen gibt es keine Sportart, die so effektiv 90 Prozent der Muskulatur trainiert und dabei so gelenkschonend ist wie Nordic Walking. Walking mit Stöcken, sagen Experten, ist bis zu 50 Prozent effektiver als Walking ohne Stöcke. Es entlastet überdies die Rückenmuskulatur und eignet sich deshalb speziell für Menschen, die Probleme mit der Wirbelsäule haben.

Die Technik des Nordic Walking gleicht dem Bewegungsablauf beim Skilanglauf. Auch Ungeübte können sie schnell erlernen: Der rechte Stock berührt den Boden, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Durch einen kräftigeren Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walkingtempo erhöht werden. Schnelle Trippelschritte, große, weit ausladende Schritte, Jogging und gar Jumping sorgen für Abwechslung - Workout garantiert. Nicht nur die Herz- und Kreislaufleistung wird durch Nordic Walking verbessert, das schnelle Gehen mit den Stöcken löst auch Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich und kurbelt die Fettverbrennung an. Bis zu 500 Kalorien verbraucht, wer mit einem Tempo von sechs Kilometern pro Stunde 60 Minuten lang unterwegs ist. Zum Vergleich: Beim Golfen sind es gerade mal 300 Kalorien, beim Schwimmen 400 Kalorien.

Wenn Nordic Walkern beim Training die besten Ideen kommen, dann hat das einen guten Grund: Nach etwa einer halben Stunde Bewegung im aeroben Bereich werden körpereigene Glückshormone wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet. Sie wirken entspannend und bauen Stress ab, regen Phantasie und Kreativität an und stärken das Immunsystem.

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