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In aktuellen Studien entwickeln rauchentwöhnende Medikamente in Tierversuchen drastische Nebenwirkungen.
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In aktuellen Studien entwickeln rauchentwöhnende Medikamente in Tierversuchen drastische Nebenwirkungen.

Medikamente gegen Nikotinabhängigkeit möglicherweise gefährlich

Kurz vor der Markteinführung stehende Medikamente, die beispielsweise Nikotinabhängigkeit und Übergewicht behandeln sollen, sind möglicherweise gefährlich - zumindest im Alter.

Bonn (ap). Kurz vor der Markteinführung stehende Medikamente, die beispielsweise Nikotinabhängigkeit und Übergewicht behandeln sollen, sind möglicherweise gefährlich - zumindest im Alter. Bei diesen Mitteln wird der so genannte CB1-Rezeptor blockiert. In Laborversuchen an Mäusen wiesen Wissenschaftler der Universität Bonn nun nach, dass das Fehlen dieses Rezeptors bei erwachsenen Tieren dazu führt, dass sie schlecht lernen. Wesentlich früher als bei Mäusen mit dem Rezeptor beobachteten die Forscher sogar debile Züge.

Der CB1-Rezeptor ist für die so genannten Cannabinoide zuständig, rauschfördernde Substanzen, etwa aus der Hanfpflanze. Um die Lern- und Gedächtnisvorgänge im Gehirn zu untersuchen, hatten die Forscher Mäuse gezüchtet, denen der Rezeptor fehlt. Wie in älteren Versuchen bereits nachgewiesen, waren die jungen so genannten Knockout-Mäuse nicht nur unempfindlich gegen die Wirkung von Haschisch, sondern schnitten bei Lerntests auch besser ab als ihre natürlichen Artgenossen.

Die Wissenschaftler fanden nun aber zusätzlich heraus, dass die erwachsenen Tiere viel langsamer lernen, als ihre für Rauschgifte empfänglichen Artgenossen. Zudem altert ihr Gehirn schneller. "Wesentlich früher als der Wildtyp verlieren die Knockout-Mäuse Nervenzellen im Hippocampus", sagt der Bonner Neurowissenschaftler Andreas Zimmer.

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