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Für Tony Martin ist die fünfte Etappe ein unnötiges "Spektakel". Foto: Nicolas Bouvy
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Für Tony Martin ist die fünfte Etappe ein unnötiges «Spektakel». Foto: Nicolas Bouvy

Martin über «Roubaix»-Etappe: «Spektakel für die Quote»

Jens Voigt hat «großen Bammel» davor. Für Tony Martin ist die fünfte Tour-Etappe auf Paris-Roubaix-Terrain am Mittwoch ein «Spiel mit der Gesundheit der Fahrer» und ein unnötiges «Spektakel für die Einschaltquote».

Jens Voigt hat «großen Bammel» davor. Für Tony Martin ist die fünfte Tour-Etappe auf Paris-Roubaix-Terrain am Mittwoch ein «Spiel mit der Gesundheit der Fahrer» und ein unnötiges «Spektakel für die Einschaltquote».

Auf dem Weg von Ypern in Belgien nach Arenberg warten 15,4 Kilometer des gefürchteten Kopfsteinpflasters auf die Rad-Profis. Die erste Passage der insgesamt 155 Kilometer langen Strecke, Carrefour de L'Arbe, ist die gefürchtetste. 2010 wagte die Tour zuletzt einen Ausflug auf den schwierigen Klassiker-Parcours in der Hölle des Nordens. Der Luxemburger Fränk Schleck, damals noch ein Mitfavorit, schied nach einem Sturz mit gebrochenem Schlüsselbein aus. Der Trek-Profi wird dieses Mal mit sehr gemischten Gefühlen am Start stehen.

Martin-Betreuer und Ex-Profi Rolf Aldag erwartet am Mittwoch mindestens zwei Rennen in einem: «Für die Klassementfahrer geht es nur darum, heil durchzukommen. Die Spezialisten kämpfen um den Tagessieg». Zu den speziellen Kennern zählen in erster Linie der dreifache Paris-Roubaix-Sieger Fabian Cancellara (Schweiz), die beiden Erstplatzierten dieses Jahres, Niki Terpstra (Niederlande) und John Degenkolb (Gera), sowie der Sieger von 2011, der Belgier Johan Vansummeren. «Die fünfte Etappe ist etwas völlig anderes als Paris-Roubaix. Da wird anders gefahren werden, es gibt andere Interessen. Obwohl viele sie hassen werden - ich freue mich drauf», sagte Degenkolb, der im April in der «Hölle des Nordens» den Spurt des ersten Verfolgerfeldes hinter Terpstra gewann.

Die bergerprobten Leichtgewichte und Tour-Favoriten Christopher Froome und Alberto Contador, die diese Strecken fürchten wie Schwergewichte das Hochgebirge, haben den Mittwoch rot angestrichen. «Einige werden dort die Tour verlieren», prophezeit Martin. Vorjahressieger Froome hat in erster Linie seinen «Leutnant» Bernhard Eisel (Österreich) an seiner Seite, Contador verlässt sich auf den Italiener Daniel Bennati als Pilot auf besonders gefährlichem Untergrund. Ausgefeiltes Material soll helfen, die Qualen auf der Schüttelpiste erträglicher zu machen und die Gefahren zu minimieren. Die Reifen sind mehr als einen Zentimeter breiter als auf Asphalt üblich.

Sir Bradley Wiggins, 2012 Toursieger, fuhr in diesem April in Roubaix auf einen vorzüglichen neunten Platz und lieferte damit einen weiteren Beweis seiner starken Form ab. Eigentlich wäre der Zeitfahr-Spezialist der perfekte Leitwolf für seinen Teamkollegen Froome gewesen. Aber bekanntlich wurde der Brite nicht ins Tour-Team seiner Sky-Mannschaft berufen und bereitet sich zur Zeit auf die Commenwealthspiele auf der Bahn in Glasgow vor. Vielleicht wird Froome am Mittwoch mit etwas Wehmut an seinen ungeliebten Vorgänger auf dem Tour-Thron denken. (dpa)

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