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Felix Klaus schießt Fürth zum ersten Sieg in der Bundesliga.
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Felix Klaus schießt Fürth zum ersten Sieg in der Bundesliga.

FSV Mainz - Greuter Fürth

Mainz verliert Heimspiel

Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ist der erste Sieg in der Fußball-Bundesliga gelungen. Die Franken setzten sich am Freitagabend zum Auftakt des zweiten Spieltages beim FSV Mainz 05 mit 1:0 (0:0) durch.

Von Jan Christian Müller

Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ist der erste Sieg in der Fußball-Bundesliga gelungen. Die Franken setzten sich am Freitagabend zum Auftakt des zweiten Spieltages beim FSV Mainz 05 mit 1:0 (0:0) durch.

Mainz 05 ist am Freitag gleich doppelt aktiv gewesen. Am Abend enttäuschend und erfolglos im Freitagspiel der Bundesliga beim 0:1 (0:0) gegen die Spvgg. Greuther Fürth, zuvor schon während des Tages auf dem Spielermarkt mit einer Absage und zwei Wechseln: einer ging und einer kam. Vor dem Spiel hatte Christian Heidel deshalb kurzfristig zum Pressegespräch geladen.

Der Manager teilte mit, dass der im Vorjahr für 2,5 Millionen Euro verpflichtete Stürmer Anthony Ujah für ein Jahr zum Zweitligisten 1. FC Köln ausgeliehen wurde. Heidel erklärte, Mainz sei wegen des Nigerianers, der sich bei den Null-Fünfern nicht durchsetzen konnte, auf Köln zugegangen, „ich habe dort angerufen“, was „sicher ungewöhnlich“ sei.

„Aber wir haben einen Verein gesucht, wo er eine gute Chance hat zu spielen und hoffen, dass er in einer besseren Verfassung mit mehr Selbstvertrauen im Sommer zurückkehrt.“ Die Kölner, die auf Ujah ja selbst gar nicht gekommen waren, freuten sich dennoch. Ujah passe „hervorragend in das gesuchte Profil eines zentralen Angreifers“, so FC-Transfermanager Jörg Jakobs. Komisch, dass Heidel dann seinerseits in Köln anrufen musste.

Drei-Jahres-Vertrag für Rukavytsya

Wie dem auch sei: Gleichzeitig verpflichteten die Mainzer Nikita Rukavytsya von Hertha BSC. Der schnelle offensive Mittelfeldspieler hatte sein bestes Spiel in der ansonsten verkorksten Vorsaison beim Berliner 3:1-Sieg in Mainz gezeigt, kostete rund 600000 Euro und erhielt einen Drei-Jahres-Vertrag. Heidel hatte sich am Vortag am Frankfurter Flughafen mit dem 25-Jährigen getroffen. Drei Tage zuvor war das das Zeichen aus Berlin gekommen, nachdem, so Heidel, „Michael Preetz zuvor vehement abgelehnt hatte, dass der Spieler gehen kann.“

Rukavytsya passe „überragend zu uns, er kann links oder rechts spielen“. Die Mainzer hatten den australischen Nationalspieler mit ukrainischen Wurzeln schon lange auf der Wunschliste ganz oben stehen, genau wie dessen bisherigen Berliner Teamkollegen Adrian Ramos, dessen Transfer aber am Freitag platzte. „Wir waren mit ihm schon einig“, erläuterte Heidel, „aber die Hertha hat immer gesagt, dass sie den Spieler verkaufen will. Wir waren immer nur an einem Leihgeschäft interessiert.“

Die Hertha habe in dieser Woche plötzlich signalisiert, sie sei bereit, Ramos auszuleihen unter der Voraussetzung, dass sie einen Ersatz findet. „Aber dann“, so Heidel, „habe ich um 11.58 Uhr von Michael Preetz eine SMS bekommen, dass die Hertha keinen Ersatz bekommen hat. Wir sind da nicht böse.“

Nach den Transfers von Ujah, Mohamed Zidan und Sami Allagui bleibt als einziger echter Stürmer mit Bundesligaformat einzig Adam Szalai im Kader. Die Mainzer sehen den offensiven Mittelfeldspieler Eric Maxim Choupo-Moting als ersten Stellvertreter. Am Freitag zeigte sich im dritten Heimspiel in Folge ohne eigenen Torerfolg spätestens nach dem 0:1 in der 67. Minute durch den Fürther Mittelfeldspieler Felix Klaus, wie gefährlich diese Strategie noch werden kann.

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