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Felix Magath begrüßt die Fans bei einem Bundesligaspiel.
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Felix Magath begrüßt die Fans bei einem Bundesligaspiel.

Wechsel zu Schalke

Magath kommentiert Gerüchte nicht

Felix Magath lässt seine Zukunft beim VfL Wolfsburg weiter offen. Sein Verein wiederum will den angeblichen Wechsel des Erfolgs-Trainers zum Bundesliga-Rivalen Schalke nicht kommentieren.

Gelsenkirchen/Wolfsburg. Felix Magath lässt seine Zukunft beim VfL Wolfsburg weiter offen. Der Trainer und Sportdirektor des Bundesliga-Tabellenführers vermied am Donnerstag in einem längeren Statement eine klare Stellungnahme zu Meldungen über seinen angeblichen Wechsel zu Schalke 04 und ließ damit Raum für Spekulationen.

Die Gerüchte stammen laut Magath aus Stuttgart und seien dazu da, Unruhe in den Verein zu tragen. "Ich habe auch in der Vergangenheit keine Gerüchte bestätigt oder dementiert", sagte der 55 Jahre alte Coach. "Ich kommentiere das Thema nicht. Bei dieser Haltung werde ich bis zum Saisonende bleiben."

Unterdessen hat Mike Büskens erstmals bestätigt, dass Schalke für die kommende Fußball-Saison einen neuen Chefcoach verpflichten wird. "Wir wussten, dass am 1. Juli ein neuer Cheftrainer da sein wird. Es ist nicht etwa so, dass uns das überraschend getroffen hat", sagte der 41-Jährige, der seit der Entlassung von Fred Rutten mit Youri Mulder und Oliver Reck die Mannschaft betreut, in Gelsenkirchen.

Nach übereinstimmenden Medienangaben soll der frühere Fußball-Nationalspieler Magath bereits eine Einigung mit Schalke erzielt haben. "Ich befürchte, sie werden keinen Schalker Aufsichtsrat finden, der das bestätigt", sagte Magath. Er sieht in der fünf Spieltage vor Saisonschluss losgetretenen Diskussion um seine Person ein gezieltes Störfeuer aus Stuttgart, wo die "Stuttgarter Zeitung" über die angebliche Einigung zwischen Magath und Schalke berichtet hatte.

"Der Artikel, auf den sich die Gerüchte beziehen, erschien in Stuttgart. Das ist entscheidend. Welche Absicht dahinter steht, dürfte klar sein. Jemand ist interessiert daran, Unruhe in den Verein zu bringen", sagte Magath. "Ich hoffe, dass sich die Mannschaft und das Publikum nicht von so einer Zündelei anstecken lassen", fügte er mit Blick auf das Samstag-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim hinzu.

Magath hatte die VfL-Profis vor dem Training über die Situation informiert. In allen Medien wird über das Thema "Magath zu Schalke" berichtet. "Ich bin in den Mittelpunkt der Spekulationen geraten. Die Spieler können das einordnen", sagte Magath, der seit zwei Jahren in Niedersachsen arbeitet. Mit "Felix bleib"-Rufen ermunterten ihn viele Fans, Wolfsburg nicht zu verlassen. Trotz Nachfragen vermied es der frühere Münchner Meistertrainer aber, klar zu erklären, dass er die VfL-Mannschaft auch im kommenden Jahr trainieren werde.

Magaths Vertrag bei den Niedersachsen läuft bis 2010. "Wir sind in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung. Da gibt es keine Entscheidung", sagte Magath zum Stand der Verhandlungen mit dem VfL-Aufsichtsrat.

"Wölfe" schweigen stille

Der VfL Wolfsburg will den angeblichen Wechsel seines Trainers Felix Magath zum Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04 nicht kommentieren. "Zu der personellen Entwicklung im Verein gibt es keine Stellungnahme", teilte der Fußball-Bundesligist mit. In Wolfsburg geht man davon aus, dass Magath nach zwei erfolgreichen Jahren den derzeitigen Bundesliga-Tabellenführer verlassen wird.

Obwohl der VfL fünf Spieltage vor Saisonschluss aus eigener Kraft seine erste deutsche Meisterschaft gewinnen kann, haben sich Magath und die Clubführung bisher nicht auf eine Verlängerung des bis 2010 datierten Vertrages einigen können. VfL-Aufsichtsratsmitglied Stephan Grühsem hatte schon Ende 2008 die vorzeitige Vertragsverlängerung zum Thema gemacht. Angeblich haben beide Seiten unterschiedliche Gehaltsvorstellungen. (dpa)

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