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"Am Besten auf gesicherte Erkenntnisse vertrauen"
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"Am Besten auf gesicherte Erkenntnisse vertrauen"

Der Mix macht´s

Wissenschaftler warnen vor Wunder-DiätenBei der Ernährung sei eine ausgeglichene Energiebilanz wichtig, die weder durch eine Fett meidende noch durch eine extrem Kohlenhydrat reduzierte Kost erreicht werde, sagte der Jenaer Ernährungswissenschaftler Gerhard Jahreis.

Jena (ap). Bei der Ernährung sei eine ausgeglichene Energiebilanz wichtig, die weder durch eine Fett meidende noch durch eine extrem Kohlenhydrat reduzierte Kost erreicht werde, sagte der Jenaer Ernährungswissenschaftler Gerhard Jahreis. Es setze sich auch immer mehr die Erkenntnis durch, dass der Vererbung etwa bei Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine wesentlich größere Rolle beigemessen werden müsse als bisher.

"Für die meisten der 1.000 Ernährungsstrategien, die auf dem Markt kursieren, gibt es jedoch keine oder nur wenig gesicherte Erkenntnisse über deren Wirkung", betonte Jahreis. Menschen, die abnehmen wollten, sollte man nur das empfehlen, was die Wissenschaft mit gesicherten Daten auch belegen könne. Selbst bei Ernährungsvorschlägen zur Krankheitsvorbeugung oder zur Unterstützung der Heilung seien wissenschaftlich begründete Erkenntnisse nicht ausreichend vorhanden.

Auf einen Wandel in den Ernährungsempfehlungen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wies die Münsteraner Wissenschaftlerin Ursel Wahrburg. Nach neuesten Erkenntnissen werde nicht grundsätzlich eine fettarme Kost empfohlen, sondern der Schwerpunkt auf eine Modifizierung der Fettzufuhr zu Gunsten der einfachen ungesättigten Fettsäuren gelegt. Ähnliches gelte für Kohlenhydrate, die durchaus mehr verbraucht werden könnten, wenn sie mit ballaststoffreichen Lebensmitteln und nur zu einem kleinen Teil mit Weißmehlprodukten und Zucker aufgenommen würden, sagte Wahrburg.

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