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Jason Young (Frankfurt Lions, links) und Michael Christ (Kassel Huskies) im Clinch.
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Jason Young (Frankfurt Lions, links) und Michael Christ (Kassel Huskies) im Clinch.

Frankfurt Lions

Die Löwen lassen nicht los

Einem 0:2-Rückstand folgt in der Verlängerung ein umjubelter Derbysieg gegen die Kassel Huskies.

Von MATTHIAS KITTMANN

Die längste Serie der DEL hat weiter Bestand. Seit dem 23. Februar 1996 haben die Frankfurt Lions kein Heimspiel gegen die Kassel Huskies verloren. Dass dies auch am gestrigen Dienstagabend so blieb, dazu brauchte es allerdings ein kleines Wunder. Denn die nach sechs Niederlagen in sieben Spielen verunsicherten Lions lagen schon fast aussichtslos mit 0:2 zurück, ehe sie in der Verlängerung die Serie mit 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) retteten.

Manchmal sind es Details, die für das große Ganze stehen. Nach 37 Minuten waren die Lions mal wieder in Unterzahl, Jamie Wright sprang zum Wechsel aufs Eis - und verlor dabei seinen Schläger. Immerhin, er hatte seine Schlittschuhe an. Wobei man Wright noch den geringsten Vorwurf machen konnte. Nach vier Wochen Verletzungspause und nur einem Training stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und wurde von Trainer Rich Chernomaz als Verteidiger aufgeboten, was er passabel löste.

Die Crux in diesem Spiel lag für verunsicherten Lions lange woanders. Nach zehn Minuten Druck auf das Kasseler Tor und durchaus guten Chancen - so traf Kapitän Jason Young nach einem schönen Bauerntrick nur den Pfosten - hatten die Huskies ein Powerplay. Sie spielten es zwar schnörkellos, aber effektiv, Martin Bartek brachte die Nordhessen in Führung (14.). Wieder einmal ein 0:1 für die Lions, zum fünften Mal in Folge. Sogar das eigentlich gute Unterzahlspiel kommt den Lions derzeit abhanden, nach 18 Minuten folgte der nächste Tiefschlag, das 0:2. Auffällig: In allen sechs Huskies-Powerplays der ersten 40 Minuten gewannen die Gäste immer das wichtige Offensiv-Bully und konnten somit sofort Druck ausüben.

Dann, endlich, das zweite Drittel war sogar schon torlos vorbei gegangen, durften die Lions auch einmal in Überzahl ran - und prompt fiel das 1:2 (42.) durch Daniel Kunce. Sofort waren die Lebensgeister geweckt. Und in den Köpfen der Huskies schien plötzlich das 2:0-Menetekel aufzutauchen - denn schon vier Mal in dieser Saison hat Kassel einen dementsprechenden Vorsprung verspielt.

Und tatsächlich: In einem weiteren Powerplay glichen die Lions aus (47.). Josh Langfeld arbeitete die Scheibe irgendwie über die Linie. Nun war plötzlich jenes Feuer im Spiel, das lange Zeit gefehlt hatte. Und als ob ein Vodoo-Zauber auf diesem Derby liegt: Erst rettete Torhüter Ian Gordon in seinem 500. DEL-Spiel mit einem "Big Save", einer wahrlich großen Rettungstat, sein Team, dann war es wieder Kapitän Young, wie schon im Oktober, der den Siegtreffer der Lions in der Verlängerung durch Jeff Heerema mustergültig vorbereitete.

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