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Löw: "Bin völlig leer, völlig geschockt"

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Robert Enke (l.), Michael Ballack nach dem Länderspiel gegen Liechtenstein im März.
Robert Enke (l.), Michael Ballack nach dem Länderspiel gegen Liechtenstein im März. © ddp

Nationaltorwart Robert Enke hat sich das Leben genommen. Die Fußball-Welt reagiert geschockt. Michael Ballack fehlen zum Beispiel die Worte. Bundestrainer Löw ist "völlig schockiert, völlig leer." Hier eine Vielzahl von Reaktionen im Überblick.

Joachim Löw, Bundestrainer: "Es fällt mir schwer, die Gefühle zu beschreiben. Ich bin völlig schockiert, völlig leer. Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Robert war nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein toller Mensch. Wir haben wunderbare Gespräche geführt. Er konnte zuhören und ist anderen mit unglaublichem Respekt begegnet. Fairness war für ihn immer ein wichtiger Lebensinhalt. Sein Tod ist ein immenser Verlust. Er wird uns fehlen, als erstklassiger Sportler und als außergewöhnlicher Mensch."

Theo Zwanziger, DFB-Präsident: "Robert Enke war ein wunderbarer Mensch, der auch harte Schicksalsschläge verdauen musste. Wir sind fassungslos und voller Trauer. Unser ganzes Mitgefühl gilt der Frau von Robert Enke und seiner Familie."

Martin Kind, Präsident des Fußball-Bundesligisten Hannover 96: "Man rechnet mit vielem, aber nicht mit so etwas."

Franz Beckenbauer "Ich bin einfach nur entsetzlich traurig. Wenn man eine solche Nachricht bekommt, werden alle anderen Probleme ganz klein."

Michael Ballack, DFB-Kapitän: "Ich bin fassungslos. Mir fehlen die Worte."

Oliver Bierhoff, Manager der Nationalmannschaft: "Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte."

Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball Weltverbandes: "Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Frau und der Familie von Robert Enke, und wir wünschen ihnen die Kraft, den Schmerz ertragen zu vermögen."

Dr. Reinhard Rauball, Ligapräsident: "Wir sind erschüttert über den tragischen Tod von Robert Enke. Er war ein herausragender Sportsmann und ein besonderer Mensch. Wir denken in dieser schweren Zeit an seine Familie und wünschen ihr viel Kraft, um diese schwere Situation so gut wie möglich zu bewältigen."

Thomas de Maiziere, Bundesinnenminister: "Hannover 96 und der gesamte Fußballsport haben einen großartigen Sportler verloren. Unsere Gedanken sind bei Frau Enke und der Familie."

Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen: "Deutschland verliert einen Ausnahmesportler und einen sensiblen Menschen, der für viele ein Vorbild war. Wir trauern um ihn."

Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes: "Tief bestürzt haben wir vom Tod Robert Enkes erfahren. Mit ihm hat der Sport eine echte Persönlichkeit verloren. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei seiner Frau und seiner Tochter. Ihnen gehört unser tief empfundenes Beileid."

Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes: "Ich bin erschüttert. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Das ist eine Tragödie."

Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt und Vorstandsmitglied der Deutschen Fußball Liga: "Mir fehlen die Worte, ich bin total schockiert. Da wird einem klar, wie unbedeutend die Scharmützel in der aufgeblasenen Bundesliga sind."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) beschloss bereits, die Mannschaften der Ersten und Zweiten Liga am 13. Spieltag mit Trauerflor auflaufen zu lassen. Zudem sie bekannt, dass es vor den 18 Partien am übernächsten Wochenende eine Gedenkminute für den Profi geben wird. "Wir sind erschüttert über den tragischen Tod von Robert Enke. Er war ein herausragender Sportsmann und ein besonderer Mensch", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball.

Enkes früherer Verein FC Barcelona widmete seinen Sieg im spanischen Fußballpokal am Dienstagabend seinem ehemaligen Spieler. "Der Torwart war ein Teil dieses Vereins gewesen", sagte Barça- Trainer Josep Guardiola nach dem 5:0-Erfolg der Katalanen über Cultural Leonesa im Pokalrückspiel. Enke hatte in der Saison 2002/2003 für Barça gespielt. Der spanische Meister und Champions- League-Sieger legte vor der Partie im Camp-Nou-Stadion eine Schweigeminute für Enke ein.

Der FC Bayern hat "mit Bestürzung und Fassungslosigkeit" auf den Tod von Nationaltorhüter Robert Enke reagiert. "Wir, die Verantwortlichen, die Mannschaft und die Mitglieder trauern in der gebührenden Stille um Robert Enke", teilte der Verein am Mittwoch auf seiner Homepage mit. "Unsere Anteilnahme in diesen Stunden gilt seiner Frau, seiner Tochter und seiner Familie."

Ralf Rangnick, Trainer von Hoffenheim: "Vom Charakter und seiner Persönlichkeit war Robert Enke ein überragender Mensch."

Ewald Lienen, unter dem Enke in Hannover trainiert und gespielt hatte: "Ich habe bereits mit Weggefährten und Teamkollegen wie Steven Cherundolo, Michael Tarnat und Hanno Balitsch gesprochen. Für uns alle ist es ein unfassbarer Schlag, den wir kaum in Worte fassen können. Dass er in so einer Situation war, so etwas ins Auge fassen konnte, tut mir unendlich leid und unendlich weh."

Timo Hildebrand, Torwart von 1899 Hoffenheim und früherer Kollege von Enke in der Nationalmannschaft: "Nach solch einer schrecklichen Nachricht schießen einem tausend Gedanken durch den Kopf. Auch die Frage nach dem Warum. Die Antwort darauf weiß wahrscheinlich nur er selbst. Ich bin sehr traurig und möchte der Familie mein tiefes Mitgefühl ausdrücken und wünsche ihr viel Kraft, um diese schwere Situation irgendwie meistern zu können."

Michael Preetz, Manager Hertha BSC: "Das Team von Hertha BSC ist sehr bestürzt. Robert Enke war ein bemerkenswerter Mensch und ein herausragender Sportsmann. Unser Mitgefühl und unsere Trauer gilt seiner Familie."

Birgit Diezel, Landtagspräsidentin von Thüringen: "Robert Enke war einer der prominentesten Sportler aus unserem Freistaat. (...). Dass ein Thüringer im Tor der Fußball-Nationalmannschaft stand, hat uns stolz gemacht. Umso entsetzter sind wir über seinen plötzlichen, tragischen Tod. Robert Enke wird nicht nur dem deutschen und internationalen Fußball, er wird vor allem den Menschen, die ihn persönlich kannten und schätzen, sehr fehlen." (fr/dpa)

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