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Klare Ansage: Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff.
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Klare Ansage: Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff.

RB Leipzig

Leipziger Ansage

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
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Der Sensationszweite aus Leipzig scheint die angestrebten Ziele deutlich zu übertreffen. Der Aufsteiger befindet sich klar auf Champions-League-Kurs. Mittelfristig peilt RB die deutsche Meisterschaft an.

Gute Mittel- und Langstreckenläufer brauchen mehr als nur einen langen Atem. Bei Bedarf auch mal einen Zwischensprint anzuziehen, ist ebenso unerlässlich wie ein starker Endspurt. Wer wüsste das besser als Oliver Mintzlaff, der aus seiner Läuferkarriere Bestzeiten unter 14 Minuten über 5000 Meter und 30 Minuten über 10 000 Meter zu Buche stehen hat. Seit drei Jahren trägt der 41-Jährige den Titel „Head of Global Soccer“ im Red-Bull-Gebilde, aber selten hat Mintzlaff so deutlich über eine Tempoverschärfung bei RB Leipzig gesprochen wie am Dienstag beim Sportbusiness-Kongress Spobis.

„In fünf bis zehn Jahren wollen wir dauerhaft international spielen und irgendwann natürlich auch Deutscher Meister werden. Wenn man Hochleistungssport betreibt, will man immer gewinnen“, lautete das Schlusswort eine Entscheiders, der in enger Abstimmung mit dem bisher Sportdirektor Ralf Rangnick bewusst öffentlich stärker in Erscheinung tritt. Vier Tage vor dem mit Spannung erwarteten Verfolgerduell bei Borussia Dortmund (Samstag 18.30 Uhr) ) tätigte Mintzlaff zwar keine neue Kampfansagen für die laufende Saison, kehrte aber eine sehr selbstbewusste Haltung nach außen. Frank und frei erzählte der RB-Fußballchef aus seiner Unterredung jüngst beim DFL-Neujahrsempfang mit dem BVB-Kollegen Hans-Joachim Watzke, der ihm im Vier-Augen-Gespräch geflüstert habe, Leipzig werde bei seinen besten Spielern die Erfahrung sammeln, die Dortmund gemacht habe: dass zahlungskräftigere Konkurrenz zuschnappt.

Mintzlaffs öffentliche Replik mit knapp zwei Wochen Verspätung: „Wir haben mit fast allen langfristige Verträge und damit eine gewisse Planungssicherheit.“ Sollte heißen: Einen Aderlass wie bei den Westfalen im vergangenen Sommer wird es bei den Sachsen so schnell nicht geben.

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