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Der Karlsruher Alexander Iashvili (Mitte) bejubelt sein Tor zum 3:0 mit den Teamgefährten Godfried Aduobe (links) und Stefano Celozzi. Karlsruhe gewann die Partie mit 3:1.
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Der Karlsruher Alexander Iashvili (Mitte) bejubelt sein Tor zum 3:0 mit den Teamgefährten Godfried Aduobe (links) und Stefano Celozzi. Karlsruhe gewann die Partie mit 3:1.

Karlsruher SC

Lebenszeichen der Untoten vom Wildpark

Am vergangenen Mittwoch hatten die Zombies vom Wildpark mit dem Kapitel Bundesliga schon abgeschlossen, nun träumen die KSC-Fans vom Wunder von Karlsruhe.

Bremen. Am vergangenen Mittwoch hatten die Zombies vom Wildpark mit dem Kapitel Bundesliga schon abgeschlossen, nun träumen die KSC-Fans vom Wunder von Karlsruhe: Nach dem 3:1 (2:0)-Überraschungscoup bei Werder Bremen war die Euphorie bei den untoten Badenern schier grenzenlos. "Jetzt ist es an uns, das Unmögliche noch möglich zu machen", sagte KSC-Trainer Edmund Becker etwas übereifrig. Ein Sieg ist zwar Pflicht im Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC, doch die einen Punkt vor dem Schlusslicht platzierten Mannschaften aus Cottbus und Bielefeld müssen ihrerseits patzen, damit der KSC noch den Relegationsplatz 16 erreichen kann. Manager Rolf Dohmen kann die letzte Partie kaum noch erwarten: "Wir haben den schleichenden Tod gestoppt. Jetzt bekommen wir ein wunderschönes Endspiel."

Auch weil Werder nicht wirklich erstligatauglichen Widerstand leistete: Ohne die verletzten Innenverteidiger Per Mertesacker und Naldo hatten die KSC-Akteure fast Narrenfreiheit im Bremer Strafraum. Lars Stindl (28. und 39. Minute) sowie Alexander Iaschwili (55.) nutzten diese Geschenke, Hugo Almeida (73.) verkürzte nur noch. Und hätte nicht Tim Wiese schon nach drei Minuten einen Strafstoß von Marco Engelhardt pariert, die Heimniederlage wäre noch deftiger ausgefallen.

Die Badener sind nun beseelt davon, am letzten Spieltag doch noch den direkten Abstieg zu verhindern. "Unsere Chancen sind von ein oder zwei Prozent auf zwölf Prozent gestiegen", rechnete KSC-Profi Christian Eichner denn mal gleich vor. "Ich bin kein Mathematik-Professor, aber wir haben jetzt die von uns gewünschte Endspielsituation", sagte der diesmal zuverlässige Keeper Markus Miller. "Für Berlin wird es kein schönes Spiel. Wir werden alles geben. Wir haben es zwar immer noch nicht selbst in der Hand, aber ich verspreche, dass wir wirklich alles investieren werden", verkündete Kapitän Maik Franz - fest entschlossen. fr/sid

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