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Trainer Pat Elzie sieht einen Silberstreif am Horizont für Rasta Vechta. Foto: Elke Schikora

Lebenszeichen von Rasta Vechta

Rasta Vechta hat sich in der Basketball Bundesliga noch nicht aufgegeben. Nach zuvor zwölf Niederlagen in Serie gab das 106:89 gegen den Vorletzten Walter Tigers Tübingen neue Hoffnung für den Klassenverbleib.

Rasta Vechta hat sich in der Basketball Bundesliga noch nicht aufgegeben. Nach zuvor zwölf Niederlagen in Serie gab das 106:89 gegen den Vorletzten Walter Tigers Tübingen neue Hoffnung für den Klassenverbleib.

"Das war wichtig für die Moral der Mannschaft", sagte Trainer Patrick Elzie nach der umkämpften Partie im mit 3140 Zuschauern ausverkauften Rasta Dome. Den Rückstand auf den rettenden 16. Tabellenplatz, den die S.Oliver Baskets aus Würzburg (16:42 Punkte) nach dem 73:89 gegen den Mitteldeutschen BC einnehmen, verkürzte Vechta vor den letzten vier Partien der regulären Saison auf vier Zähler. "Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen", bekannte Elzie.

Beeindruckend war die mannschaftliche Geschlossenheit trotz der langen Durststrecke, gleich sechs Spieler punkteten zweistellig. "Es war eins unserer besten Spiele der Saison. Ich bin stolz auf die Jungs", meinte Vechtas Coach, der im nächsten Spiel mit seinem Team beim Titelverteidiger Brose Baskets aus Bamberg zu Gast ist.

Auch für Tübingen (14:46) ist der Abstieg nach der guten Leistung längst noch nicht besiegelt. Ins Hintertreffen gerieten die Schwaben erst nach der Disqualifikation von Daequan Cook nach einem Foulspiel. Herausragender Werfer war John Wallace 37 Punkten.

Das Zittern um den Klassenverbleib geht auch für Würzburg weiter. "Wir konnten unsere Nervosität nie ablegen", klagte Trainer Stefan Koch nach der 21. Saisonniederlage. Der Mitteldeutsche BC unterstrich dabei eindrucksvoll die Playoff-Ambitionen. Mit 32:30 Punkten bleibt der MBC dicht hinter dem Tabellenachten Ludwigsburg (32:28). "16 Siege in einer Saison sind für den MBC schon fast unglaublich in dieser unglaublich starken Liga", sagte Coach Silvano Poropat.

Spannend bleibt es auch an der Tabellenspitze. Titelverteidiger Bamberg musste sich mächtig strecken, um bei TTB Trier mit 69:63 zu gewinnen. "Die Jungs sind cool geblieben. Es war ein hitziges Spiel. Wir hatten Vorsprung, Trier hat sich zurück gekämpft. Wir sind aber gut mit der Emotion umgegangen", sagte Bambergs Coach Chris Flemming zufrieden über die Darbietung seines Teams.

Pokalsieger ALBA Berlin festigte am 30. Spieltag mit einem 69:54 bei den New Yorker Phantoms Braunschweig den dritten Tabellenrang. Das Fehlen von US-Guard David Logan konnten die Hauptstädter gut kompensieren. "Wir haben nicht gut gespielt, aber genug getan, um dieses Spiel zu gewinnen" erklärte Berlins Trainer Sasa Obradovic. Alba trifft am Sonntag auf den Tabellenfünften Artland Dragons, der bei Medi Bayreuth überraschend mit 75:78 unterlag. Bereits am Mittwoch hatten die Telekom Baskets Bonn 84:79 gegen die EWE Baskets Oldenburg gewonnen. (dpa)

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