+
Von den Podestplätzen war Lena Dürr fast drei Sekunden entfernt.

Weltcup in Killington

Lebenszeichen im Damen-Slalom: Dürr wird Zehnte

Im zweiten Slalom des WM-Winters gelingt der zweiten Deutschen die halbe Qualifikationsnorm für die Titelkämpfe im Februar. Lena Dürr hat zwar viel Rückstand auf die Podestplätze, darf aber auf einen Aufschwung hoffen - im Gegensatz zu ihrer Kollegin.

Nach dem besten Slalom-Ergebnis seit mehr als einem Jahr riss Lena Dürr im Ziel die Arme nach oben und strahlte vor Freude.

Mit Rang zehn beim Weltcup-Rennen in Killington war die 27 Jahre alte Skirennfahrerin vom SV Germering so gut wie seit dem 11. November 2017 nicht mehr - und erfüllte durch die Leistungssteigerung nach ihrem schwachen Saisonstart die halbe Norm für die Weltmeisterschaften im Februar. Noch in den vergangenen drei Weltcup-Rennen war Dürr komplett ohne Punkte geblieben.

Auf Siegerin Mikaela Shiffrin fehlten Dürr 4,06 Sekunden, auch die anderen beiden Konkurrentinnen auf dem Podest waren mit fast drei und dreieinhalb Sekunden Vorsprung komplett außer Reichweite. Rang zwei ging an Petra Vlhova aus der Slowakei, Dritte wurde Olympiasiegerin Frida Hansdotter aus Schweden. Doch nach den verpassten Finals bei den Riesenslaloms in Sölden und in Killington tags zuvor sowie dem Aus beim Slalom in Levi war das Rennen seit langen mal wieder ein positives Signal von Olympia-Teilnehmerin Dürr.

Weil Marina Wallner, zuletzt in Levi als 14. noch die beste deutsche Slalom-Fahrerin, nach ihrem am Donnerstag erlittenen Kreuzbandriss in diesem Winter keine Rennen mehr fahren kann und Christina Geiger im ersten Lauf ausschied, war Dürr die einzige Deutsche im Finale. Dort nutzte sie Rang zwölf aus dem ersten Lauf trotz schlechter Sicht und nasskalten Bedingungen und verteidigte ihre Position. Weil zwei Fahrerinnen noch ausschieden, reichte es für den zehnten Platz. Für die WM-Teilnahme fehlt ihr nun noch ein weiteres Top-15-Resultat.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion