Lasersegler Philipp Buhl hat sich vor Melbourne den WM-Titel gesichert. Foto: Carsten Rehder/dpa
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Lasersegler Philipp Buhl hat sich vor Melbourne den WM-Titel gesichert. Foto: Carsten Rehder/dpa

Regatta vor Melbourne

Lasersegler Buhl ist Weltmeister

Melbourne (dpa) – Lasersegler Philipp Buhl hat vor Melbourne in der Phillip-Bucht die Weltmeisterschaft in der olympischen Einhand- Jollenklasse gewonnen.

Mit einer imposanten Serie (4/1/1/1/1/2/2/2/5/6/10/5) in zwölf Wettfahrten hat sich der 30-jährige Sonthofener seinen ersten WM-Titel nach WM-Silber (2015) und zweimal WM-Bronze (2013, 2018) ersegelt. Im herausragend besetzten WM-Feld von 124 Booten aus 44 Ländern war Buhl der Sieg bereits ein Rennen vor Schluss nicht mehr zu nehmen. Silber und Bronze gingen an den Australier Matt Wearn und den Kroaten Tonci Stipanovic. 

Sein Glück war Buhl im Ziel beim Jubeln anzusehen. "Da war vor allen diese totale innere Zufriedenheit", sagte er. Mit seinem WM-Gold hat der Steuermann vom Norddeutschen Regatta Verein in Down Under ein Kapitel deutsche Segelsportgeschichte geschrieben. Zum ersten Mal in der 46-jährigen WM-Historie der seit 1996 olympischen Laserklasse konnte ein deutscher Akteur den Titel gewinnen.

Zudem beendete Buhl die schwarze Serie der deutschen Segler, die seit 20 Jahren keinen WM-Titel mehr in einer Olympia-Disziplin hatten gewinnen können. Zur Jahrtausendwende waren es zuletzt Roland Gäbler/René Schwall (Bremen/Kiel), die im damals olympischen Tornado zu WM-Gold segelten. Für Buhl selbst markiert der Titel die perfekte Eröffnung des Olympiajahres.

Weltmeisterschaft Laser

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