Kugelstoßerin Adams wartet auf Goldmedaille

Die neuseeländische Kugelstoßerin Valerie Adams stellt sich auf eine lange Wartezeit ein, bis sie nach der Disqualifikation ...

Berlin. Die neuseeländische Kugelstoßerin Valerie Adams stellt sich auf eine lange Wartezeit ein, bis sie nach der Disqualifikation von Dopingsünderin Nadeschda Ostaptschuk die olympische Goldmedaille erhält.

Sie wüssten nicht, ob die Medaillenübergabe in einem Monat, in drei, zehn oder zwölf Monaten erfolge, sagte der Manager von Adams, Nick Cowan. "Wir können nur hoffen, dass es schnell geht und vor Weihnachten sein wird", wurde Cowan am Freitag in der Zeitung "New Zealand Herald" zitiert.

Adams war der Olympiasieg zugesprochen worden, nachdem Ostaptschuk wegen eines Dopingverstoßes am Montag vom Internationalen Olympischen Komitee disqualifiziert worden war. In einer Urinprobe der Weißrussin war ein verbotenes anaboles Steroid gefunden worden. Ostaptschuk hatte allerdings angekündigt, um ihre Goldmedaille kämpfen zu wollen.

Den Wettkampf in London hatte die weißrussische Kugelstoßerin mit 21,36 Metern vor ihrer Dauerrivalen Adams gewonnen, die 20,70 Meter stieß. Die Weltmeisterin aus Neuseeland hatte auch vor vier Jahren in Peking Gold gewonnen. (dpa)

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