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Triumphfahrt: Kroon gewinnt 2002 eine Tour-Etappe.
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Triumphfahrt: Kroon gewinnt 2002 eine Tour-Etappe.

City Loop statt "Henninger Turm"

Kroon zum Dritten?

  • Jörg Hanau
    VonJörg Hanau
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Vorjahressieger Karsten Kroon gehört am 1. Mai wieder zu den Favoriten".

Zweimal stand er schon ganz oben auf dem Podium. Karsten Kroon, 33 Jahre alter Routinier im dänischen Team Saxo Bank, kennt das schöne Gefühl des Sieges beim Frankfurter Frühjahrsklassiker Rund um den Henninger-Turm, den er 2004 und 2008 gewann. "Dort zum dritten Mal zu gewinnen, das wäre schon was", verriet der Niederländer jüngst dem Magazin Radsport. Dabei ist es ihm ziemlich egal, unter welchem Namen das Rennen ausgetragen wird. Ob Henninger-Turm oder Eschborn-Frankfurt City Loop: "Die Taunusberge gehören ja nach wie vor dazu."

Seine Form stimmt. Das hat Kroon in den vergangenen Wochen dokumentiert. Der zweite Platz vor zwölf Tagen beim niederländischen Ardennenklassiker Amstel Gold Race ist aber längst nicht die einzige Duftmarke, die der Holländer in seiner langen und erfolgreichen Karriere gesetzt hat. Sein größter Erfolg ist und bleibt zweifelsfrei sein Etappensieg 2002 bei der Tour de France. Ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag.

Kroon sitzt nicht nur auf dem Rad, er schreibt in seiner knapp bemessen Freizeit auch gerne als Hobbyjournalist Kolumnen für diverse Magazine. Das hat ihm den Ruf eingebracht, ein intelligenter Zeitgenosse zu sein. Nach seiner Karriere will er ein Buch schreiben. "Kein Radsportbuch, einen Roman", lässt Kroon wissen, der sich im Team von Bjarne Riis sichtlich wohl fühlt. Deshalb könnte sich der nahe der deutschen Grenze geborene und aufgewachsene Radprofi auch gut vorstellen, bis zum Ende seiner Karriere weiter unter dänischer Flagge zu fahren.

Der Titelverteidiger kann sich noch gut an seine letztjährige Triumphfahrt durch den Taunus erinnern. Kroon strotzte vor Selbstbewusstsein: "Ich wusste, im Sprint der Ausreißergruppe konnte ich nicht mehr verlieren." Also stieg er im entscheidenden Augenblick auf der ansteigenden Zielgeraden aus dem Sattel und fuhr den Konkurrenten einfach weg. "Wer zu viel denkt, wird zu berechnend, und das geht meist schief. Fahrer, die einfach drauflosfahren, sind meist erfolgreicher", sagte Kroon. Mit diesem Erfolgsrezept will er am 1. Mai erneut aufs Podium.

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