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Hooligans-Ausschreitungen

Krawalle nehmen zu

Krawalle von Hooligans haben am Wochenende die Spiele in der Bundesliga überschattet und neue Sicherheitsfragen aufgeworfen. Es gab mehrere Schwerverletzte und fast 200 Festnahmen.

Krawalle von Hooligans haben am Wochenende die Spiele in der Bundesliga überschattet und neue Sicherheitsfragen aufgeworfen. Es gab mehrere Schwerverletzte und fast 200 Festnahmen. Die Schauplätze der Ausschreitungen waren Berlin, Bochum und Bielefeld.

Das Revierderby in der A-Junioren-Bundesliga in Gelsenkirchen musste vom Schiedsrichter zudem am Sonntag nach Ausschreitungen abgebrochen werden.Zum Auftakt der Gewalt-Exzesse hatten Rowdys des 1. FC Köln am Freitagabend im Punktspiel beim VfL Bochum (0:0) randaliert. Dabei wurden neun Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Nach Informationen des VfL erlitt ein Ordner innere Verletzungen unter anderem an der Milz, ein weiterer Knochenbrüche und eine Schultereckgelenksprengung.

Einer der weiteren Verletzten war ein Polizist. Nach Angaben der Polizei gab es insgesamt 19 Festnahmen und Strafanzeigen. "Wir bedauern das zutiefst. Der 1. FC Köln wird alles tun, um bei der Aufklärung dieser Straftaten zu helfen", sagte Kölns Manager Michael Meier. Rund 1000 Kölner Rowdys begaben sich am Abend auf einen Fußmarsch vom Bochumer Hauptbahnhof zum Stadion. Kurz vor der Arena versuchten rund 600 von ihnen, in den Gästebereich zu stürmen.

Die Ordner versuchten, das durch das Schließen der Stadiontore zu verhindern, was die Hooligans zu weiteren Übergriffen provozierte. Erst eine angeforderte Hundertschaft der Polizei brachte die Situation unter Einsatz von Reizgas unter Kontrolle.

Rund 100 Randalierer des Hamburger SV hatten am Samstagmorgen für eine rund halbstündige Sperrung der Gleise am Bielefelder Hauptbahnhof gesorgt. Nach Angaben der Neuen Westfälischen wurden die HSV-Anhänger, die auf der Durchreise zum Spiel ihres Klubs in Mainz waren, von der Polizei in Gewahrsam genommen. Einige der Krawallmacher seien am frühen Morgen in einem Schnellrestaurant im Bahnhof auffällig geworden, nach Polizeiangaben wurden sogar Feuerwerkskörper gezündet. Als die Bundespolizei einschritt, wurden die Beamten von den Randalierern massiv behindert. Nachdem die Rowdys auch im Zug Richtung Mainz randaliert hatten, nahm die Polizei sie mit Hilfe von Verstärkungskräften aus Hamm, Münster und Minden in Gewahrsam.

Das Revierderby in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund musste am Sonntag beim Stand von 0:1 nach 27 Minuten abgebrochen werden. Rivalisierende Anhänger beider Vereine waren aneinandergeraten und hatten sich unter anderem mit Leuchtraketen beschossen. (sid)

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