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Der Süßstoff Aspartam steht unter Verdacht, krebserregend zu sein.
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Der Süßstoff Aspartam steht unter Verdacht, krebserregend zu sein.

Krankmachende Süße?

Süßstoff Aspartam unter KrebsverdachtDer weit verbreitete Süßstoff Aspartam kann möglicherweise Krebs auslösen. Italienische Forscher kamen bei einer Studie an Ratten zu dem Schluss, dass selbst geringe Mengen des unter anderem in Diätgetränken enthaltenen Stoffes die Krankheit begünstigen können.

London (ap). Der weit verbreitete Süßstoff Aspartam kann möglicherweise Krebs auslösen. Italienische Forscher kamen bei einer Studie an Ratten zu dem Schluss, dass selbst geringe Mengen des unter anderem in Diätgetränken enthaltenen Stoffes bei weiblichen Tieren die Häufigkeit von Lymphomen oder Leukämie etwa verdoppeln. Die Zulassungsbehörden der EU und der USA wollen die Ergebnisse der Untersuchung nun prüfen.

Aspartam war in den USA 1981 zugelassen worden, die europäischen Behörden hatten den Süßstoff zuletzt im Jahr 2002 ohne Beanstandungen überprüft. Wissenschaftler des Krebsforschungszentrums in Bologna fütterten nun Ratten ab dem Alter von acht Wochen mit der Substanz. Die Tiere wurden nach ihrem natürlichen Tod auf Krebs untersucht.

Bei weiblichen Tieren war die Krebsrate schon bei täglichen Mengen von 20 bis 500 Milligramm Aspartam pro Kilo Körpergewicht erhöht, wie die Online-Ausgabe der Zeitschrift "Nature" berichtet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet beim Menschen den Konsum von 40 Milligramm pro Kilo Körpergewicht als unbedenklich.Warum Aspartam das Krebsrisiko erhöhen sollte, ist unbekannt.

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