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(l-r) Saarinen, Justyna Kowalczyk und Marit Bjoergen jubeln auf dem Podium.
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(l-r) Saarinen, Justyna Kowalczyk und Marit Bjoergen jubeln auf dem Podium.

Kowalczyk Olympiasiegerin - Sachenbacher-Stehle 4.

Als Justyna Kowalczyk Norwegens Langlauf-Star Marit Björgen das vierte Gold bei den Winterspielen vor der Nase wegschnappte, fuhr Evi Sachenbacher-Stehle das nächste Top-Ergebnis für die deutschen Langläuferinnen bei Olympia ein.

Whistler. Als Justyna Kowalczyk Norwegens Langlauf-Star Marit Björgen das vierte Gold bei den Winterspielen vor der Nase wegschnappte, fuhr Evi Sachenbacher-Stehle das nächste Top-Ergebnis für die deutschen Langläuferinnen bei Olympia ein.

Mit einem tollen vierten Platz im 30 Kilometer-Klassikrennen sorgte die 29-Jährige aus Reit im Winkl nach Gold im Teamsprint und Staffel-Silber für einen gelungenen Abschluss. "Evi ist hervorragend gelaufen und hat eine Superleistung gebracht. Es war ganz stark, immer mitzugehen und die Lücken zu schließen. Es gibt nichts auszusetzen", lobte Bundestrainer Jochen Behle seine Ausnahmeläuferin, der nur 14 Sekunden zu Bronze fehlten. Dieses holte sich die Finnin Aino-Kaisa Saarinen. "Ich bin super zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute um eine Medaille mitlaufen kann. Es war ein sehr gutes Rennen", sagte die Bayerin.

Vorne war Björgen lange Zeit das Maß aller Dinge. Scheinbar unbeeindruckt von den unterschwelligen Doping-Anschuldigungen ihrer Rivalin Kowalczyk startete die 29-Jährige aus Trondheim acht Kilometer vor dem Ziel die vermeintlich entscheidende Attacke. Doch zum vierten Gold bei den Vancouver-Spielen reichte es vor den Augen des norwegischen Königs Harald nicht, denn Kowalczyk konterte den Angriff.

Auf der Zielgeraden lieferten sich die beiden Top-Stars einen erbitterten Kampf, den die Polin um 0,3 Sekunden für sich entschied. Mit drei Goldmedaillen sowie je einer silbernen und bronzenen Plakette ist Björgen dennoch erfolgreichste Athletin der Spiele.

Die beiden anderen Läuferinnen des Deutschen Ski-Verbandes konnten nicht in die Entscheidung eingreifen. Steffi Böhler wurde an ihrem 29. Geburtstag mit 3:35 Minuten Rückstand 18., zwei Plätze dahinter landete Katrin Zeller (+3:44), die am 1. März 31 Jahre alt wird. Teamsprint-Olympiasiegerin Claudia Nystad hatte angesichts der schwierigen äußeren Bedingungen mit Dauerregen und Temperaturen um null Grad kurzfristig auf einen Start im letzten Rennen verzichtet.

Nach den für sie bisher enttäuschend verlaufenen Olympia-Tagen trat Kowalczyk die Flucht nach vorne an. Die Weltcup-Spitzenreiterin hielt das Tempo hoch und sorgte dafür, dass das Feld frühzeitig auseinanderriss. Doch Björgen ließ ihre große Rivalin nicht aus den Augen und hängte sich an die Skienden der 27-Jährigen. Vom deutschen Trio war nur Sachenbacher-Stehle in der Lage mitzuhalten. Die Bayerin war auch mit dabei, als sich gegen Ende der zweiten Fünf-Kilometer- Schleife eine zwölfköpfige Spitzengruppe absetzte.

Nach zehn Kilometern tauschte Sachenbacher-Stehle erstmals die stumpf gewordenen Bretter gegen frische Clister-Ski, verlor aber dadurch zunächst den unmittelbaren Kontakt zu den Führenden. Doch die 29-Jährige bewies ihr Kämpferherz und arbeitete sich wieder an die weiter von Kowalczyk angeführte Gruppe heran. Zeller als 16. mit 23 Sekunden Rückstand und Geburtstagskind Böhler auf Platz 23 hatten schon zur Halbzeit des Rennens keine Chance mehr, nach vorne zu laufen. (dpa)

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