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Union-Mitgliederversammlung: Die Fans der Köpenicker packen für ihren Verein auch gern selbst mit an.
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Union-Mitgliederversammlung: Die Fans der Köpenicker packen für ihren Verein auch gern selbst mit an.

Rote Ecke: Union Berlin

Kopfrechner

Während bei der Hertha das Geld verprasst wird, kann Union auf seinen tatkräftigen Fanstamm bauen. Entweder sie wuppen Kleinigkeiten wie den Stadionumbau selbst - oder kaufen Extra-Dauerkarten ohne Spielbesuchsrecht um die Vereinskasse aufzubessern.

Von Jörg Winterfeld

Manchmal sagt die Jobbörse eines Zweitligavereins alles. Union Berlin pocht auf Bodenständigkeit und Fannähe. Dafür dreht der Klub jeden Cent um, und das Image lässt sich noch vortrefflich vermarkten. Die Fans bezeugen Treue, indem sie nicht nur Geld für Eintrittskarten und Devotionalien abliefern. Zur Not bauen sie auch schnell ein Stadion um.

Soll das Ganze eine Nummer größer ausfallen und mit echtem Personal gewuppt werden, das sich damit auskennt, muss jeder Fan fix so etwas wie eine teurere Dauerkarte extra kaufen ? ohne Spielbesuchsrecht: Aktien für die Alte Försterei. So ist der bodenständige Verein klammheimlich zu einer Art Börsenunternehmen geworden, dessen größtes Kapital die Zuneigung seiner unendlich strapazierfähigen Anhänger ist.

Tatkräftiger Fanstamm

Wer so einen tatkräftigen Fanstamm hat, braucht kaum als Praktikanten getarnte Billiglohnkräfte. Zuletzt hatte Union vor knapp einem Jahr Stellenangebote für Zapfer und Griller, schließlich geht es bei dem Verein immer um die Wurst, und das lässt sich beim Bier am besten ertragen.

Damit das Geld nicht verprasst wird wie auf der anderen Seite der Stadt bei der Hertha, muss schon Basispersonal Unions wichtigste Grundvoraussetzung erfüllen: „Gute Fähigkeiten im Kopfrechnen sind erwünscht.“

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