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Aktivität, auch mit der Familie, ist für Männer wichtig: Einer neuen Untersuchung nach haben erwachsene Männer, die sich regelmäßig körperlich betätigen, eine um 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken, als Männer, die kaum aktiv sind.

Körperliche Aktivität schützt Männer von Parkinson

Krankheit beginnt häufig im Alter von 55 Jahren / Bei Frauen kein Zusammenhang

Boston (ap). Körperliche Aktivität schützt Männer vor derParkinson-Krankheit. Das ist das Ergebnis einer Studie der amerikanischen Harvard-Universität, die zum ersten Mal einen solchen Zusammenhang untersuchte. Demnach haben erwachsene Männer, die sich regelmäßig körperlich betätigen, eine um 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken, als Männer, die kaum aktiv sind.

Hatten sich die Männer sogar schon im frühen Erwachsenenalter körperlich ertüchtigt, war das Risiko sogar um 60 Prozent reduziert. Für Frauen ergab die Untersuchung allerdings keinen solchen Zusammenhang.

Die Harvard-Forscher werteten die Daten von rund 48.000 Männern und 77.000 Frauen aus. Diese machten zwischen 1986 und 2000 im Abstand von zwei Jahren Angaben unter anderem zu ihren Sport- und Freizeitaktivitäten.

Während dieser 14 Jahre erkrankten 252 Männer und 135 Frauen an der Krankheit, wie das Fachmagazin "Neurology" berichtet. Die fortschreitende Erkrankung beginnt meist erst ab dem Alter von 55 Jahren und geht mit der Zerstörung von Gehirnzellen einher, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Symptome sind Zittern sowie Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen.

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