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Lukas Podolski brachte den 1. FC Köln mit zwei Toren gegen Augsburg vor der Pause in die richtige Richtung.
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Lukas Podolski brachte den 1. FC Köln mit zwei Toren gegen Augsburg vor der Pause in die richtige Richtung.

Podolski als Held

Köln setzt sich unten ab

Der 1. FC Köln hat seinen Mittelfeldplatz in der Tabelle der Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Rheinländer setzten sich gegen den FC Augsburg mit 3:0 (2:0) durch. Der zweifache Torschütze Lukas Podolski war dabei der auffälligste Akteur.

Lukas Podolski hat die Mini-Krise seines 1. FC Köln und zugleich die kleine Erfolgsserie von Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg nahezu im Alleingang beendet. Der bestens aufgelegte Nationalspieler legte mit seinen Saisontreffern sieben und acht (19. und 24., Foulelfmeter) den Grundstein zum verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg der Rheinländer gegen die Schwaben und verdarb damit auch dem ihm bestens bekannten Jos Luhukay die Rückkehr an den Dom.

Den dritten Treffer erzielte Slawomir Peszko (56.), bevor der Augsburger Torsten Oehrl nach einem groben Foulspiel von hinten gegen Sascha Riether die Rote Karte (75.) sah. Darüber mokierte sich Augsburgs Sportchef Andreas Rettig: „War kein Rot, er hat auch den Ball getroffen.“ Aber eben auch das Bein. Die Entscheidung von Schiedsrichter Gagelmann (Bremen) war also nachvollziehbar.

Doppelschlag von Podolski

Während der Augsburger Coach, der als ehemaliger Kölner Co-Trainer Podolskis Karriere maßgeblich geprägt hat, mit seiner Mannschaft auf einen Abstiegsplatz abrutschte, stellte Köln den Anschluss ans obere Mittelfeld her. Dass die Kölner wieder Licht am Ende des Tunnels sehen, hatten sie vor allem Podolski zu verdanken, der seine Mannschaft vor 48 000 Zuschauern mitriss und mit seinem Doppelschlag in der ersten Halbzeit auch maßgeblich für neues Selbstvertrauen bei den Gastgebern sorgte. Er rutschte mit acht Toren auf den dritten Rang der Torschützenliste. „Wir sind absolut im Soll und haben jetzt acht Punkte Abstand nach unten. Da gibt es nichts zu bemängeln“, freute er sich hinterher.

Nach der 0:5-Pleite am Wochenende zuvor beim deutschen Meister Borussia Dortmund und dem Pokal-Aus unter der Woche bei 1899 Hoffenheim (1:2) waren die Geißböcke von Beginn an um Wiedergutmachung bemüht. Podolski ließ mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel Augsburgs Torwart Simon Jentzsch schlecht aussehen. „Da trage ich Mitschuld“, gab Jentzsch ehrlich zu. Der Keeper war dann beim umstrittenen Strafstoß von Podolski allerdings chancenlos, den Hajime Hosogai mit einem Foul an Christian Clemens verursacht haben soll.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild, die Kölner dominierten. Von den Gästen, bei denen Abwehrspieler Uwe Möhrle bereits nach sechs Minuten verletzungsbedingt vom Feld musste, war in der Offensive fast nichts mehr zu sehen. (sid/fr)

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