ERNäHRUNGSWISSENSCHAFT

Kleine Typenkunde

Vollkornbrot mögen Sie nicht, frisches Gemüse setzt Ihrem Darm zu, allein der Gedanke an ein Glas Orangensaft am Morgen verursacht Ihnen Sodbrennen? Nicht

Vollkornbrot mögen Sie nicht, frisches Gemüse setzt Ihrem Darm zu, allein der Gedanke an ein Glas Orangensaft am Morgen verursacht Ihnen Sodbrennen? Nicht alles, was von Haus aus gesund ist, kann jeder essen, sagen Ernährungswissenschaftler. Die Geschäftsführerin der Reformhaus-Fachakademie Marlis Weber und Diplomsportlehrer Bernd Knüllenberg haben eine ganzheitliche Typenlehre entwickelt - zur maßgeschneiderten Lebensmittelauswahl.

Der Bewegungstyp

Er liebt alles Knackige und Bissfeste wie frisches Obst und Gemüse als Rohkost, das reichlich Vitamine und Mineralstoffe enthält. Seinen Energiebedarf sollte der Bewegungstyp mit vollwertigen kohlenhydratreichen Lebensmitteln decken: Vollkornbrot, Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren eignen sich bestens. Kalorienzählen ist nicht so wichtig. Regelmäßige Gewichtskontrolle ebenso wenig. Kleine Snacks zwischendurch braucht der aktive Typ. Nüsse sind als Powerfood für die grauen Zellen gut geeignet und um seine Energiereserven aufzutanken.

Der Empfindungstyp

Gut verträglich und leicht verdaulich heißt die Devise für die Lebensmittelauswahl des Empfindungstyps. Suppen sind ideal, ebenso leichte, fein geschnetzelte Salate, gedünstetes Gemüse und Kartoffeln. Vollkorn verträgt er am besten fein strukturiert, als Vollkorntoast oder feine Getreideflocken. Gut tun ihm auch Milchprodukte jeder Fettstufe. Bei gekochten Speisen sollte er mit Fett sparsam umgehen. Frittiertes und Fettgebackenes liegt ihm schwer im Magen, auch Kaffee und schwarzer Tee sind dem leicht nervös veranlagten Empfindungstypen nicht zu empfehlen. Er sollte Kräuter-, Früchte- und grünen Tee und Obstsaftschorlen bevorzugen. Für zwischendurch eignen sich ungeschwefelte Trockenfrüchte und Fruchtschnitten.

Der Entspannungstyp

Er ist ein wahrer Genießer und verträgt eigentlich jedes Lebensmittel gut. Weil er dazu neigt, überschüssige Kalorien in Körperfett umzusetzen, sollte der Entspannungstyp halbfette und magere Milchsorten wählen. Um satt zu werden, sind vor allem Lebensmittel mit hohem Ballaststoffgehalt und hoher Nährwertdicke geeignet: Am besten Obst und Vollkorn-Produkte bei den Mahlzeiten und beim Pausensnack einplanen. Leichte Snacks für zwischendurch sind zum Beispiel Reiswaffeln, Fruchtschnitten oder geröstete Sojakerne. Gut bekommen dem Entspannungstyp auch Molke- und Gemüsesafttage, die seinen Stoffwechsel in Schwung bringen.

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Den Test gibt's unter www.reformhaus.de

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