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Die Kleidung macht's

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Kaum brechen die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die winterliche Wolkendecke, steigt die Lust, die Laufschuhe zu schnüren oder das Fahrrad zu entstauben. Besonders wichtig beim Frühjahrssport ist die richtige Kleidung.
Kaum brechen die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die winterliche Wolkendecke, steigt die Lust, die Laufschuhe zu schnüren oder das Fahrrad zu entstauben. Besonders wichtig beim Frühjahrssport ist die richtige Kleidung. © ap

Kaum brechen die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die winterliche Wolkendecke, steigt die Lust, die Laufschuhe zu schnüren oder das Fahrrad zu entstauben. Besonders wichtig beim Frühjahrssport ist die richtige Kleidung.

Köln (ots) - Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen steigt auch die Lust, mal wieder die Laufschuhe zu schnüren oder einen Ausflug mit dem Fahrrad zu unternehmen. "Doch der Spaß vergeht schnell, wenn man dabei die falsche Kleidung trägt", sagt Cornelia Albrecht von TÜV Rheinland.

"Gerade wer häufig joggt oder regelmäßig längere Strecken mit dem Fahrrad zurücklegt, sollte zu spezieller atmungsaktiver Funktionskleidung aus Polyester oder Polypropylen mit Elasthan greifen." Der Grund: Diese Materialien leiten Schweiß nach außen weiter, wo er verdunsten kann. Naturfasern, besonders Baumwolle, saugen die Feuchtigkeit zwar auf, geben sie aber nicht nach außen ab. Resultat: Das Trikot klebt auf der Haut und der Körper kühlt bei Pausen und Wind schneller aus.

Silberionen, die dem Material oft zugesetzt sind, verringern übrigens die Geruchsentwicklung durch Schweiß. Es gibt auch Alternativen aus Baumwolle, Polyester oder feinen Wollfasern. Hier entscheidet der persönliche Geschmack des Käufers.

Empfehlenswert für Jogger sind eng anliegende Laufhosen, sowie - je nach Temperatur - ein kurz- oder langärmeliges T-Shirt und eine Jacke. "Fahrradfahrer sollten darauf achten, dass Trikots hinten lang genug sind, damit der Rücken in jeder Sitzposition bis zum Lendenwirbelbereich geschützt ist", rät Cornelia Albrecht. "Denn dort befinden sich die kälteempfindlichen Nieren."

Radlerhosen sollten zudem mit einem Schaumpolster zur besseren Dämpfung ausgestattet sein. Das verhindert ein Wundreiben zwischen den Oberschenkeln. Außerdem verlaufen die Nähte einer guten Hose außerhalb des Sitzbereichs, so dass keine unangenehmen Druckstellen entstehen können.

Wer auch bei Wind und Wetter joggt oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, schafft sich am Besten eine leichte und atmungsaktive Outdoor- oder Regenjacke an. Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass die Kapuze eng am Kopf anliegt und sich mit dem Kopf mitdreht. So schränkt sie das Sichtfeld nicht ein.

Sinnvoll für Fahrradfahrer sind zudem Regenhosen und Gamaschen, die Hose und Schuhe vor Regen und Spritzwasser schützen, und gegebenenfalls Handschuhe. Wichtig außerdem: Funktions- und Regenkleidung in hellen und auffälligen Farben wählen, am Besten mit reflektierenden Streifen - das erhöht auch bei schlechtem Licht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

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