Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sportlicher Jahresausklang: Läufer hasten durch die Straßenschluchten von Sao Paulo.
+
Sportlicher Jahresausklang: Läufer hasten durch die Straßenschluchten von Sao Paulo.

Silvesterläufe

Kenianisches Feuerwerk

Die Athleten aus dem ostafrikanischen Land bestimmen bei den Silvesterläufen das Geschehen. Kogo siegt in Trier.

Mehrere 100 000 Teilnehmer machten am letzten Tag des Jahres 2008 die Silvesterläufe rund um den Globus zu Volksfesten. Beim traditionsreichen Lauf in Sao Paulo, der zum 84. Mal seit 1925 ausgetragen wurde, kamen die Sieger aus Kenia und Äthiopien. Der Zweite des Berlin-Marathons, James Kipsang Kwambai, und die bislang unbekannte Wude Ayalew Yimer setzten sich vor Zehntausenden Zuschauern entlang der 15-Kilometer-Strecke in 44:42 und 51:37 Minuten durch.

Noch mehr Applaus als Sieger Kwambai erhielt der 102. der Männerkonkurrenz: Vanderlei de Lima. Der Brasilianer, der bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen fünf Kilometer vor dem Ziel in Führung liegend von einem irischen Fanatiker von der Strecke gedrängt worden war, beendete in Sao Paulo seine Karriere. "Ich habe heute den Applaus und die Bewunderung für alles erhalten, was ich geleistet habe", sagte der 39-Jährige. Er gewann in Athen Bronze und erhielt die Pierre-de-Coubertin-Medaille des Internationalen Olympischen Komitees.

In Trier war der Olympiadritte über 10 000 Meter, Micah Kogo, nicht zu schlagen. Trotz eines Brummschädels nach einem Missgeschick beim Warmlaufen ließ der Kenianer auf den acht Kilometern in 23:07 Minuten alle hinter sich. Wie in Sao Paulo gingen auch in Trier die Plätze eins bis vier an Läufer aus Kenia. Seinen schärfsten Konkurrenten Dennis Masai hatte Kogo allerdings schon am Morgen verloren. Beide waren auf einer Eisfläche gestürzt und hatten sich den Kopf gestoßen. Masai konnte wegen einer Gehirnerschütterung nicht mehr antreten. Das Fünf-Kilometer-Rennen der Frauen gewann die Äthiopierin Mimi Belete in 16:07 Minuten vor ihrer jüngeren Schwester Almensh (16:14).

Beim 28. Silvesterlauf im schwäbischen Bietigheim mit fast 4000 Teilnehmern siegte Melanie Kraus (Leverkusen) nach einem einsamen Rennen über 11,2 Kilometer in 37:15 Minuten, was Streckenrekord bedeutete. Der deutsche Zehn-Kilometer-Meister Falk Cierpinski (Spergau), Sohn des Hallenser Doppel-Olympiasiegers Waldemar Cierpinski, setzte sich bei den Männern in 32:45 Minuten durch. Nach Angaben des Veranstalters säumten 20 000 Zuschauer die Strecke.

Das mit 7700 Sportlern zahlenmäßig am stärksten besetzte deutsche Rennen über 15 Kilometer von Werl nach Soest entschieden Lars Haferkamp (Refrath/47:45) und Vorjahressiegerin Heike Bienstein (Dortmund/52:50) für sich.

Vorjahressieger Edwin Soi (Kenia) und Olympiasiegerin Gulnara Samitowa-Galkina (Russland) waren beim 34. Silvesterlauf in Bozen/Südtirol die Schnellsten. In Madrid gewannen der Äthiopier Tadesse Tola und die Spanierin Marta Dominguez. sid

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare