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Löw kann mit Kandidaten des HSV planen

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Joachim Löw bei einer Pressekonferenz.
Joachim Löw bei einer Pressekonferenz. © Foto: dpa

Für Bundestrainer Löw ist die Niederlage des HSV ein Vorteil: Ein noch größerer personeller Engpass zum Start der WM bleibt ihm erspart.

München. Bundestrainer Joachim Löw bleibt nach dem Halbfinal-K.o. des Hamburger SV in der Europa League ein noch größerer personeller Engpass zum Start der WM-Vorbereitung erspart.

Statt das Europacup-Finale am 12. Mai im eigenen Stadion zu spielen, könnten die Hamburger WM-Kandidaten Jérome Boateng, Piotr Trochowski, Dennis Aogo und Rekonvaleszent Marcell Jansen am selben Tag zum Treffpunkt der Fußball-Nationalmannschaft nach Düsseldorf anreisen.

Die Hamburger Profis stünden Löw auch am 13. Mai beim ersten WM-Testspiel in Aachen gegen Malta zur Verfügung. Bei dem Länderspiel muss der Bundestrainer bereits auf Kapitän Michael Ballack sowie die Spieler des FC Bayern München und des SV Werder Bremen verzichten.

Löw wird seinen vorläufigen WM-Kader von mehr als 23 Akteuren am 6. Mai in Stuttgart bekanntgeben. Beste Chancen auf eine Nominierung unter den vier HSV-Kandidaten haben Abwehrspieler Boateng und Mittelfeldspieler Trochowski. Linksfuß Jansen sieht nach einem gut verheilten Syndesmosebandriss die Chance, rechtzeitig bis zum WM-Start am 11. Juni fit zu werden. An den beiden letzten Bundesliga-Spieltagen wird Jansen aber noch nicht wieder zum Einsatz kommen.

Nach dem Einzug des FC Bayern ins Champions-League-Finale (22. Mai in Madrid) werden die vermutlich fünf Münchner WM-Teilnehmer frühestens am 24. Mai zum Nationalteam stoßen. Die Bremer Akteure werden nach dem DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern am 15. Mai in Berlin ins erste Trainingslager nach Sizilien nachreisen. Das gilt auch für Ballack, der am gleichen Tag mit dem FC Chelsea im englischen Pokalfinale gegen den FC Portsmouth spielt.

Der komplette Kader wird Löw erst im zweiten Trainingslager in Südtirol sowie bei den abschließenden zwei Testspielen in Ungarn (29. Mai) und gegen Bosnien-Herzegowina in Frankfurt (3. Juni) zur Verfügung stehen. Am 6. Juni fliegt das DFB-Team nach Südafrika. (dpa)

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