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Kampfstarke Biedermann-Staffel verfehlt Bronze

Der beherzte Kampf blieb unbelohnt: Die Staffel um Paul Biedermann verpasste auf Rang vier hauchdünn die ersehnte erste ...

London. Der beherzte Kampf blieb unbelohnt: Die Staffel um Paul Biedermann verpasste auf Rang vier hauchdünn die ersehnte erste Olympia-Medaille für die deutschen Schwimmer.

«Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu, das ist superschade», sagte Biedermann, am Vortag Fünfter im Einzelrennen. «Die Jungs haben sich super verkauft, ganz große klasse», lobte er. Von «Paul»-Rufen auf der Tribüne begleitet, sprang Startschwimmer Biedermann in das Becken. Eine Sekunde hinter dem führenden US-Star Ryan Lochte übergab er als Dritter.

Dimitri Colupaev schickte eine Länge hinter den überlegenen Amerikanern Tim Wallburger auf Position zwei ins Rennen. Schlussschwimmer Clemens Rapp hielt sich später tapfer gegen Chinas Olympiasieger Sun Yang - am Ende fehlten lediglich 29 Hundertstelsekunden auf den Bronze-Rang. Enttäuscht schaute das Quartett auf die Anzeigetafel, Biedermann schlug hadernd die Hände vor sein Gesicht.

Seine Staffel verfehlte nur hauchdünn die erste deutsche Olympia-Medaille in dieser Disziplin seit 1996. Nun soll Britta Steffen wie vor vier Jahren in Peking die deutsche Bilanz wieder retten. «Sie ist guten Mutes, konzentriert, locker und selbstbewusst», sagte Trainer Norbert Warnatzsch. Verbands-Präsidentin Christa Thiel fühlte sich schon an Athen und Peking erinnert. «Und dann haben wir doch noch die Medaillen geholt. Ich gebe die Mannschaft nicht auf», sagte sie.

Mit «Christian»- und «Marco»-Sprechchören deutscher Sportler auf der Zuschauer-Tribüne wurden die beiden Brustschwimmer Christian vom Lehn und Marco Koch über 200 Meter angefeuert. Vergeblich: Der WM-Dritte vom Lehn als Zwölfter in 2:10,50 Minuten und Koch in 2:10,73 als 13. verpassten das Finale. «Kein Ahnung, woran es liegt», meinte ein ratloser Koch. Als Bester geht der Brite Michael Jamieson nach 2:08,20 in den Endlauf.

Bereits im Vorlauf war am Vormittag über 100 Meter Freistil für Marco Di Carli Olympia vorbei. «Das ist indiskutabel schlecht», kritisierte sich der Freistil-Sprinter selbst. Halbfinal-Schnellster am Abend: Der australische Weltmeister James Magnussen in 47,63 Sekunden. (dpa)

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