Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Süßstoff macht dick, so eine Studie, weil er den Appetit anregt und die natürliche Kalorienregulierung des Körpers stört. Besser ist klassischen Zucker zu benutzen - dafür aber in Maßen.
+
Süßstoff macht dick, so eine Studie, weil er den Appetit anregt und die natürliche Kalorienregulierung des Körpers stört. Besser ist klassischen Zucker zu benutzen - dafür aber in Maßen.

Studie

Kalorienarme Süßstoffe begünstigen Übergewicht

Viele Menschen verzichten auf Zucker und verwenden stattdessen Süßstoffe, um Kalorien zu sparen. Diese Hoffnung kann trügen, wie eine amerikanische Studie an Ratten zeigt. Denn: Süßstoffe verhindern das Regulieren der Kalorienaufnahme.

Washington (ap) - Viele übergewichtige Menschen verzichten auf Zucker und verwenden stattdessen kalorienarme Süßstoffe mit der Absicht, Kalorien zu sparen. Diese Hoffnung kann trügen, wie eine amerikanische Studie an Ratten zeigt. Demnach bewirken kalorienarme Süßstoffe genau das Gegenteil des beabsichtigten Effekts: Die damit gefütterten Tiere fraßen mehr und nahmen stärker zu als andere Artgenossen.

Die Psychologen der Purdue Universität im US-Staat Indiana fütterten Ratten mit Joghurt, wobei das Milchprodukt in einer Gruppe mit normalem Zucker, bei den anderen Tieren mit Sacharin gesüßt war. Offenbar beeinträchtigte der Süßstoff die Fähigkeit des Organismus der Tiere, die Kalorienaufnahme zu regulieren: Sie fraßen größere Portionen, nahmen stärker zu und setzten mehr Fett an als die Ratten aus der Vergleichsgruppe.

Möglicherweise verwirrt es den Organismus, wenn dem süßen Geschmack nicht im erwarteten Maße Kalorien folgen, vermuten die Forscher im Fachblatt "Behavioral Neuroscience". Sie glauben, dass sich die Resultate auf den Menschen übertragen lassen. Möglicherweise trage der Konsum kalorienarmer Süßstoffe sogar zum zunehmenden Übergewicht in vielen Ländern bei. Die Wissenschaftler raten Diätwilligen, sich nicht auf die Wirkung kalorienarmer Produkte zu verlassen, sondern ihre Kalorienaufnahme zu berechnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare