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Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer
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Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer

Beckenbauer legt los

Der Kaiser stört die Ringpause

Während die Bayern-Streithähne langsam abkühlen, stichelt Franz Beckenbauer gegen Louis van Gaal und Uli Hoeneß.

Zwischen den Duellanten Thomas Müller und Arjen Robben herrscht wieder Frieden, der Kleinkrieg bei Fußball-Rekordmeister Bayern München allerdings geht weiter. Während die heftige Rangelei zwischen dem WM-Torschützenkönig und Robben von Müller ad acta gelegt wurde, eröffnete Ehrenpräsident Franz Beckenbauer mit Sticheleien gegen Trainer Louis van Gaal und Präsident Uli Hoeneß einen weiteren Nebenkriegsschauplatz.

„Für mich ist die Sache erledigt“, sagte Müller nach einer Aussprache mit Robben am Sonntag der Bild-Zeitung über die Szene, die sich am Samstag nach dem Sieg bei Werder Bremen (3:1) ereignet hatte. Nachdem Müller Robben während der Begegnung Eigensinnigkeit vorgeworfen und das wild gestikulierend deutlich gemacht hatte, war Robben seinem Kollegen an die Gurgel gegangen. Die Kollegen Mario Gomez und Anatolij Timoschtschuk mussten schlichten. Jetzt ist in der Angelegenheit laut Kapitän Philipp Lahm „alles geklärt“, wie er dem kicker sagte.

Allein Robben sieht noch weiteren Gesprächsbedarf. „Wir haben in der Kabine darüber geredet. Er hat mich verstanden, aber ich muss noch mal mit ihm reden“, sagte der Niederländer. Für Ehrenpräsident Beckenbauer war der Streit ein Zeichen dafür, dass „die Mannschaft lebt“, wie er Sport1 sagte: „Als ich noch gespielt habe, war es gang und gäbe, dass man gestritten hat. Das gehört zum Fußball dazu. Jeder will den Ball haben. Es ist wieder Spielsucht da.“

Zum FC Bayern gehört aber auch, dass der „Kaiser“ recht offen seine Meinung sagt. Das tat Beckenbauer auch am Sonntagabend beim Pay-TV-Sender Sky ? und stichelte dabei ein bisschen in Richtung des Trainers - und seines Nachfolgers im Präsidentenamt. Zu van Gaals Aussage, die Kritik der Ex-Bayern Oliver Kahn und Mehmet Scholl sei „Papageien-Musik“, sagte er: „Ob das klug ist, wage ich zu bezweifeln. Scholl und Kahn ? das war ja wirklich die leiseste Form der Kritik, da muss ich als Trainer doch drüberstehen.“ Aber auch Hoeneß’ Kritik an van Gaal fand Beckenbauer nicht gut: „Der Uli ist nicht mehr im operativen Geschäft dabei, das muss er erst noch lernen.“ sid

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