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Handvoll geröstete Kaffeebohnen - regelmäßiger Kaffeekonsum hilft gemäß wissenschaftlicher Untersuchungen gegen Leberkrebs.

Kaffeekonsum verringert Risiko für Leberkrebs

Amerikanische und japanische Studien weisen in die gleiche Richtung

New York (ap). Regelmäßiger Kaffeekonsum erhöht nicht das Risiko fürDarmkrebs und verringert offenbar sogar die Wahrscheinlichkeit für Leberkrebs. Dies geht aus einer amerikanischen und einer japanischen Untersuchung hervor. Die Forscher des Nationalen Krebszentrums in Tokio untersuchten in einer Sammelstudie den Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Leberzellkarzinom.

Bei Japanern, die Kaffee mieden, lag die Häufigkeit für diese Erkrankung bei rund 547 Fällen pro 100.000. Bei Menschen mit täglichem oder fast täglichem Kaffeekonsum lag die Rate dagegen mit rund 215 Fällen weniger als halb so hoch. Mit zunehmendem Konsum von Kaffee verringerte sich das Krankheitsrisiko, wie das "Journal of the National Cancer Institute" berichtet.

In der amerikanischen Studie überprüften Bostoner Forscher den Zusammenhang zwischen Kaffee, Tee und der Entstehung von Darmkrebs.

Weder Kaffeekonsumenten noch Teetrinker wiesen dabei ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung auf. Menschen, die regelmäßig entkoffeinierten Kaffee tranken, waren sogar weniger gefährdet als solche, die niemals koffeinfreien Kaffee konsumierten. Dies liegt nach Ansicht der Wissenschaftler aber daran, dass Menschen, die koffeinfreien Kaffee vorziehen, generell gesundheitsbewusster leben.

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