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Skisprung-Legende Jens Weißflog glaubt nicht an einen deutschen Gesaamtsieg bei der aktuellen Vierschanzentournee.

Skisprung-Legende

Jens Weißflog glaubt nicht an deutschen Tourneesieg

Skisprung-Legende Jens Weißflog glaubt nicht an den ersten deutschen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee seit 17 Jahren.

Skisprung-Legende Jens Weißflog glaubt nicht an den ersten deutschen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee seit 17 Jahren.

„Mit den Polen zusammen stellen wir sicher die stärkste Mannschaft, da kommen nur wenige ran. Aber es fehlt uns der Mann für ganz vorne, also einer, von dem man sagen könnte, er ist Ryoyu Kobayashi oder Kamil Stoch ebenbürtig“, sagte der dreimalige Olympiasieger in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten“.

2001/2002 hatte Sven Hannawald für den vorerst letzten deutschen Tournee-Triumph gesorgt, und dabei als erster Springer der Geschichte alle vier Wettbewerbe gewonnen. Diesen Rekord stellte der Pole Stoch, der neben Weltcup-Spitzenreiter Kobayashi aus Japan auch dieses Mal zu den Topfavoriten gehört, im Vorjahr ein.

Nach Ansicht von Weißflog könnte Olympiasieger Andreas Wellinger bei der am 29. Dezember mit der Qualifikation in Oberstdorf beginnenden Traditionsveranstaltung noch am ehesten in den Kampf an der Spitze eingreifen. „Von der Erfahrung her traue ich das eher Andreas Wellinger als Stephan Leyhe oder Karl Geiger zu, weil die Erwartungshaltung bei der Tournee eine sehr spezielle ist - gerade für Deutschland und Österreich“, sagte der 54-Jährige. „Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, denn ich gönne Leyhe und Geiger den Erfolg genauso. Aber der Druck ist enorm.“

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