Deutscher Handball im Schockzustand

Jens Tiedtke im Alter von nur 39 gestorben

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Der ehemalige Handball-Nationalspieler ist „nach schwerer Krankheit“ verstorben. Bereits 2006 wurde bei Tiedtke ein Hirntumor entfernt.

Der deutsche Handball trauert um den früheren Nationalspieler Jens Tiedtke. Wie sein ehemaliger Verein TV Großwallstadt am Mittwoch mitteilte, ist der ehemalige Bundesligaprofi (u.a. SG Wallau-Massenheim, TV Großwallstadt, HSG Wetzlar) im Alter von nur 39 Jahren „nach schwerer Krankheit verstorben“. Tiedtke, der in 64 Länderspielen 92 Tore erzielte, wäre am heutigen Donnerstag 40 Jahre alt geworden.

Bereits im Oktober 2006 war bei Tiedtke, den alle nur „Tito“ nannten, ein Hirntumor diagnostiziert worden. Nach erfolgreicher Operation kehrte der gebürtige Koblenzer, der seine Karriere einst in der Jugend der HSG Mülheim-Kärlich-Bassenheim startete, im April 2007 zurück aufs Parkett. 2016 beendete der 1,96 Meter große Kreisläufer nach 443 Bundesligaspielen und 1314 Toren seine Karriere.

„Wir verlieren nicht nur ein Aushängeschild des TVG und einen außergewöhnlich erfolgreichen Handballer, sondern vielmehr einen ganz besonderen und einzigartigen Menschen. Er war Vorbild für uns alle. Wir sprechen der Familie unser tief empfundenes Beileid aus und wünschen viel Kraft in dieser schweren Zeit“, so der TV Großwallstadt in seiner Meldung.

Jens Tiedtke lebte im unterfränkischen Obernburg und hinterlässt Frau und drei Kinder.

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